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Europawahl 7. Juni 2009

Europa ist etwas komplexer als die angeblich stärkste Macht der Welt, in welcher man nur eine Sprache spricht, nur eine Währung hat… und, wie Kritiker meinen, nur zwei Farben kennt: Schwarz und Weiß! Die meisten Europäer kennen zumindest Grautöne und sehr viele auch die Farben, so dass sie wissen, dass es nicht nur Gut und Böse gibt.

Gerade die kleinen und großen Unterschiede der Europäer machen unsere gemeinsame Stärke aus und wir denken, dass es sich lohnt, für Europa zu arbeiten und zu denken und auch zur Wahl zu gehen!

Hier 10 Argumente aus Deutschland, die fast 1:1 auch für Österreich gültig sind! Schauen Sie hier , wie schön und vielfältig Europa ist und lassen Sie dann die Argumente wirken!

Frieden

  • Seit über 60 Jahren Frieden in Zentraleuropa: Rekord in der deutschen Geschichte!
  • Motto: "In Vielfalt geeint"!
  • Europäische Union ist Paradebeispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit ehemals verfeindeter Nationen
  • Insbesondere Einbindung der mittel- und osteuropäischen Staaten zeigt, dass Überwindung großer Gegensätze möglich ist
  • Vermittlerrolle der EU bei internationalen Konflikten (Bsp. Georgienkonflikt, Gasstreit)

Freiheit

  • Freies Leben, Reisen, Wohnen, Arbeiten, Studieren innerhalb der EU durch erleichterte Grenzübertritte und gemeinsame Rechte
  • Förderung internationaler Projekte, z. B. durch Europäischen Sozialfonds, Europäischen Freiwilligendienst, Anerkennung von Schul-, Studien-, Berufsabschlüssen und Organisation von Austauschprogrammen

Arbeitsplätze

  • Durch europäischen Binnenmarkt gehen fast 63 % der Exporte von "Exportweltmeister" Deutschland inandere EU-Staaten
  • Dank neuer Mitgliedsstaaten: Boomende Exporte ohne Migration in alte Mitgliedstaaten hervorzurufen
  • Jeder 6. Arbeitsplatz in Deutschland vom Europäischen Binnenmarkt abhängig
  • Ca. 5 Mrd. EUR pro Jahr an EU-Fördermitteln für Firmenansiedlung, Infrastrukturausbau, Tourismus-/Umweltprojekte und ländliche Entwicklung in Deutschland, 60 Mio. sind in der letzen Förderperiode nach Unterfranken geflossen.) → Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen, vor allem instrukturschwachen Regionen!
  • Möglichkeit für Deutsche, in allen EU-Staaten zu arbeiten und attraktive Arbeitsplätze zu finden.
  • Am Arbeitsplatz: Soziale Standards, faire Arbeitsbedingungen, grenzübergreifende Arbeitnehmerrechte, Sicherung der gesetzlichen Rentenansprüche, europaweiter Krankenversicherungsschutz
  • Chancengleichheit für Männer und Frauen bei Zugang zu Beruf und Ausbildung sowie Lohn- und Gehaltsfragen

Euro & Binnenmarkt

  • Vollendung des EU-Binnenmarkts, Abbau von Handelshemmnissen und Stabilität in Zeiten der Krise
  • Erleichterung von Reisen, Preisvergleichen
  • Reduzierung der Transaktionskosten für internationalen Handel (sowohl Unternehmen als auch Verbraucher)
  • Planungssicherheit für deutsche Industrie & Einsparung von ca. 10 Mio. EUR durch Euro
  • Preisstabilität & Sinken der Inflation in Deutschland (20 Jahre vor Einführung: durchschnittlich 2,89 % → seit Euro: durchschnittlich 1,44 % in Deutschland)
  • Euro durch Stabilitätskriterien stabile Währung

Außenpolitik und Sicherheit

  • Gemeinsame Außenpolitik
  • Sichere Grenzen und die Schleierfahndung in ganz Europa
  • Gemeinsame Maßnahmen zur Terrorismus-Bekämpfung
  • Regelung der Zuwanderung aus Nicht-EU-Staaten und Vorgehen gegen Menschenhandel und Missbrauch durch Prävention, Opferschutz und Strafverfolgung
  • Gemeinsame Bekämpfung der Kriminalität durch Europäischen Haftbefehl und Datenbank (Schengen-Informationssystem: SIS)
  • Einheitliche Notrufnummer 112, um Notrufzentralen innerhalb der EU zu erreichen

Umweltschutz

  • Festlegung von Grenzwerten zur Luftreinheit sowie EU-Standards zur Wasserreinheit zum Schutz einer besseren Atemluft und sauberem Trinkwasser
  • Stärkung des globalen Klimaschutzes durch Vorgaben zur Reduktion von Treibhausgasen, zur Energieeffizienz und zur Verbesserung der Umweltqualität auf EU-Ebene
  • Reduzierung der CO2-Emissionen, ohne dabei die Industrie nachhaltig zu gefährden
  • Anreiz für die Entwicklung von Öko-Innovationen
  • Förderung von erneuerbaren Energien → durch Abhängigkeit von Energie und begrenzten Verfügung über fossile Energieträger steigende Öl- und Gaspreise → Förderung des Aufbaus alternativer Energien in EU, z. B. Windkraft, Solarzellen → Ziel: Bis 2020 20 % des gesamten Energieverbrauchs in der EU aus alternativen Quellen! (Stufenplan der Kommission) → Klimadiskussion nutzt Handwerk und Mitgliedstaaten, Landwirt wird Energiewirt der Zukunft

Verbraucherschutz

  • Sicherheit beim Einkauf innerhalb EU durch einheitliche Regelung des Verbraucherschutzes in den 27 Mitgliedsstaaten
  • Verantwortbare und sichere Produkte sowie mind. 2 Jahre Garantie in EU
  • Marktüberwachungs- und Kontrollsystem zum EU-weiten Rückruf mangelhafter Ware (RAPEX bei Verbraucherprodukten, RASFF bei Lebens- und Futtermittel)
  • Widerruf bei Haustürgeschäften: In EU innerhalb 7 Tage möglich
  • Schutz vor Fallstricken bei Verbraucherkrediten
  • Schutz der Rechte des Käufers bei Mängeln & kostenlose Unterstützung durch das Europäische Verbraucherzentrum bei Rechtsstreitigkeiten
  • Durch hohe EU-Standards: Sicherer Einkauf per Internet oder Versandhandel, weitere Regelungen zum Schutz der Verbraucher geplant
  • Leichtere Auslandsüberweisungen: bis 500.000 EUR innerhalb EU keine höheren Beträge als für nationale Überweisungen
  • Senkung der Roaming-Gebühren bezüglich Telefonieren und SMS-Verschicken

Versorgungssicherheit

  • Auftreten der EU mit einer Stimme bei Energiepolitik - jüngstes Beispiel: Gasstreit zwischen Russland und Ukraine (Vermittlung durch EU)
  • Höhere Versorgungssicherheit durch gemeinsames Interesse an Energieversorgung innerhalb Europas & grenzüberschreitende Energiepolitik

Landwirtschaft

  • Schutz der landwirtschaftlichen Familienbetriebe und Erhalt landwirtschaftlicher Strukturen durch einheitliche EU-Agrarpolitik und garantierte Direktzahlungen
  • Schaffen von verlässlichen Rahmenbedingungen und fairen Wettbewerbsregeln für Landwirte durch Agrarmarkt- und Preispolitik (Ausgleichszahlungen, Milchfonds)
  • Unabhängigkeit der Lebensmittelversorgung, hohe Qualitätsstandards und deren Identifizierung (EUBiosiegel)
  • Harmonisierung durch europaweites Pflanzenschutz- und Futtermittelrecht

Wettbewerb

  • Abbau von Handelshemmnissen für vereinfachten Warenaustausch
  • Mit 27 Mitgliedsstaaten und 490 Mio. Konsumenten ist EU größter Wirtschaftsraum der Welt → USA auf zweitem Platz
  • Klare Wettbewerbsregeln sichern leistungsgerechte Preise und hohe technologische Standards
  • Durch fairen Wettbewerb Schaffen von verbrauchergerechten Bedingungen:
    • Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes & Reduktion der Telefon- / SMS-Kosten sowieUnterstützung des Ausbau des Breitbandnetzes
    • durchlässigerer EU-Arzneimarkt und Zulassen des Versandhandels mit Medikamenten führt zu höherem Preiswettbewerb bei gleichzeitig durch Kontrollen / Vorschriften sicheren Medikamenten
    • Öffnung des Energiemarktes soll zu günstigeren Strom- und Gaspreisen führen
    • "Billigfliegen" durch Liberalisierung des Luftverkehrs & Stärkung der Rechte der Fluggäste
  • Unterstützung von KMU mit Hilfe von Infrastrukturmaßnahmen, Entbürokratisierung, Aufbrechen vonMonopolen und Handel im EU-Binnenmarkt
  • Förderung der Ausbildung der EU-Bürger/-innen: europäische Fördermittel, wissenschaftlicherAustausch und grenzüberschreitende Projekte an Hochschulen und Universitäten

Massive Abwertungen bei Google

Der 'PR' *, welcher ein Element zum Suchmaschinenranking ist, wurde oft künstlich hoch gehalten. Oder durch Linkverkauf in bare Münze umgewandelt. Beides soll nun ein Ende haben, denn Google geht strikt gegen bezahlte Links vor.

suchmaschinen, pagerank, prZunächst wurden einige Websites 'abgestraft', wie es die Optimierer und Linkhändler nennen. Das bedeutet, Google ändert den Pagerank der Linkverkaufenden Seiten. Das bringt zwei Änderungen: Einerseits werden die gekauften Links kaum mehr Nutzen stiften (der Verkauf wird damit unmöglich gemacht), andererseits sind die verlinkten Seiten damit selbst nicht mehr bessergestellt - wer seine Suchmaschinenwertigkeit durch solche Methoden verstärkt hat, wird nun wieder zurückgestuft.

Was die Sache spannend macht, ist die Tatsache, dass Google auch vor großen Namen nicht zurückschreckt. Im Gegenteil, man setzt genau da an, wo Links viel Geld wert sind - also bei den größten Websites. Und da hat es in den letzten Tagen einige hart erwischt. 'heise' in Deutschland etwa mit seiner Telepolis, 'Die Zeit', Golem und die Netzzeitung, Webstat und Etracker, Brigitte, TAZ, Finanznachrichten, Impulse, Chip und viele weitere mehr. In den USA ist das nicht anders, Washington Post, Forbes, Sun Times oder New Scientist können ein Lied davon singen. Pageranks zwischen 6 und 8 wurden auf 3 bis 5 reduziert.

Linkverkaufssysteme dürften dabei von Google auch entlarvt worden sein. Das bisher als 'sicher' geltende Linklift-Netzwerk dürfte etwa aufgedeckt worden sein, wenn man den diversen Blogs trauen kann, die von entsprechenden Abwertungen berichten. Andere hat es ja schon zuvor getroffen.

Kritik der Verkäufer

Heftig fällt unterdessen die Kritik der Linkverkäufer aus, die eine Einnahmequelle versiegen sehen. Was für Google eine Bereinigung des Index ist, ist für sie nur eine Methode, noch mehr Geld in die Werbesysteme von Google selbst umzulenken und Linkverkauf als Alternative unbrauchbar zu machen.

Wert einer Homepage, Pagerank, ReihungenSuchmaschinenexperten erwarten sich jedoch eine Steigerung der qualitativ hochwertigen Leistungen. Der primitive Link-Kauf auf 'starken' Seiten wird schwinden und gegen den aufwändigen inhaltsbezogenen Content-Kauf auf Themenwebsites getauscht. Das hat mehr Erfolg auch bei den Suchergebnissen und bringt mehr Geld für den Optimierer. Die SEO-Spezialisten freuen sich also auf eine neue Runde im Bezwingen des Algorhytmus.

Für Google ist der Abwehrkampf gegen Suchmaschinenspam natürlich vital. Wird der Index nur noch durch Optimierer bestimmt, sinkt die Qualität für den User. Man darf sich also auf weitere Ideen von Google freuen, wie man den Index wieder rein bekommt. Da werden noch einige Wellen an Empörungen durch das Netz gehen, so viel ist anzunehmen.  © Tripple Contator

Kommentar von INFOGRAZ.at

Wir sind erfreut und stolz, dass wir alle Abwertungen von Google der letzten Zeit überlebt haben und nach wie vor PR 5 aufweisen. Dies ist für eine rein lokale Seite ein absoluter Spitzenwert! Wir finden es auch absolut richtig, dass Seiten mit wertvollen Informationen gefördert werden und nicht die „Trickser“.

Onlinewerbung gegen den Trend

IMA Medienanalyse und Horizont haben eine Studie veröffentlicht, die als 'Leistungsanalyse Mediengattungen und - segmente' die Trends in den Mediengattungen zeigt. Der Werbemarkt schrumpft zwar, aber das Internet folgt diesem Trend nicht.

werbung, internetOnlinemedien haben der Studie nach weniger Seriosität und Transparenz. Das schadet ihnen als Werbeträger aber nicht, denn die Onlinewerbung kann der Krise der anderen Mediengattungen 2009 trotzen.

155 Entscheider von Unternehmen und Agenturen sprechen sich in der Studie für mehr Spendings im Internet aus. Auch verschiebt sich die gefragte Kernkompetenz in Richtung 'Online'.

Was die Entscheider im Internet positiv sehen, ist die Steigerung der Reichweite in Zielgruppen und bei affinen Umfeldern. Im Wettbewerb mit den Magazinen und Zeitschriften findet hier eine Verlagerung ins Internet statt, die entsprechende Mediaplanung zur Folge hat. Doch auch spezielle TV-Merkmale suchen die Mediaplaner 2009 vermehrt im Internet.  Tripple Contator

* 'PR':

Der PageRank-Algorithmus ist ein Verfahren, eine Menge verlinkter Dokumente, wie beispielsweise das World Wide Web, anhand ihrer Struktur zu bewerten bzw. zu gewichten. Dabei wird jedem Element ein Gewicht, der PageRank, aufgrund seiner Verlinkungsstruktur zugeordnet. Der Algorithmus wurde von Larry Page (daher der Name PageRank) und Sergey Brin an der Stanford University entwickelt und von dieser zum Patent angemeldet. Er diente der Suchmaschine Google des von Brin und Page gegründeten Unternehmens Google Inc. als Grundlage für die Bewertung von Seiten.

Der PageRank-Algorithmus ist eine spezielle Methode, die Linkpopularität einer Seite bzw. eines Dokumentes festzulegen. Das Grundprinzip lautet: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, umso höher ist das Gewicht dieser Seite. Je höher das Gewicht der verweisenden Seiten ist, desto größer ist der Effekt. Das Ziel des Verfahrens ist es, die Links entsprechend dem Gewicht zu sortieren, um so eine Ergebnisreihenfolge bei einer Suchabfrage herzustellen, d.h. Links zu wichtigeren Seiten weiter vorne in der Ergebnisliste anzuzeigen.

Der PageRank-Algorithmus bildet einen zufällig durch das Netz surfenden User nach. Die Wahrscheinlichkeit, mit der dieser auf eine Webseite stößt, korreliert mit dem PageRank. © und mehr dazu auf WikipediA