Wer profitiert bei uns von Phishing? Zurück
Wir werden immer wieder von Banken vor Phishing gewarnt - vor allem weil es angeblich hauptsächlich dazu verwendet wird, Bankeinzüge von fremden Konten durchzuführen.
computer kriminalitaet phishing banken hacker code 9219766
Cui bono* - wer profitiert bei uns von Betrug?
Phishing werden Versuche genannt, über gefälschte WWW-Adressen an Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen. Der Begriff ist ein englisches Kunstwort, das sich an fishing („Angeln“, „Fischen“) evtl. in Anlehnung an Phreaking auch password fishing, bildlich das „Angeln nach Passwörtern mit Ködern“ anlehnt. Häufig wird das h in dem Begriff mit Harvesting (ernten) erklärt, so dass der Begriff Phishing dann Password harvesting fishing lautet. Mehr dazu auf © WikipediA
* Die Frage Cui bono? (Lateinisch: Wem zum Vorteil?) ist ein geflügeltes Wort, mit dem ausgedrückt wird, dass bei einem Verbrechen der Verdacht am ehesten auf denjenigen fällt, der daraus den größten Nutzen zieht.
Wir meinen hier natürlich nicht den Diebstahl des Bankomatcodes!
Wir alle werden immer wieder von diversen Stellen, meistens Banken, vor solchen Aktionen gewarnt. Phishing wird angeblich hauptsächlich auch dazu verwendet, Bankeinzüge von fremden Konten durchzuführen.
Da werden sicher Unsummen ausgegeben, um dies zu verhindern bzw. die Leute zu warnen etc. Dadurch ergeben sich aber für „Halbgebildete“ einige ganz einfache, aber konkrete Fragen:
Bankkonto
Wenn man einen Bankeinzug bei jemand anderem machen will, benötigt man dafür ganz sicher ein Bankkonto! Das Gefährliche (und gleichzeitig Nützliche) am derzeitigen globalen Bankensystem ist dessen Vernetzung. Es kann doch daher kein Problem sein (zumindest nicht für Gerichte, Polizei, andere Behörden usw.) festzustellen, wohin die illegalen Abbuchungen gehen – zumindest ab dem Zeitpunkt, an dem der oder die erste so etwas gemeldet hat.
Die bösen ausländischen Banken
Kann ja sein, dass die Antwort der Zuständigen an der Stelle ist: wir haben nicht auf alle Banken Zugriffe. Wir wissen auch, dass Bankeinzüge bis zu einer Grenze (Höhe wissen wir nicht genau, aber relativ hoch) von den Banken in keiner Weise geprüft werden. Warum werden dann nicht zumindest österreichweit Einzüge von solchen Banken sofort gesperrt?
Die Technik wäre sicher vorhanden!
Technisch ist dies heute alles keine Hexerei mehr - wenn es darum geht, uns im Griff zu haben, sind die Banken sehr erfindungsreich. Jeder Bankomat weiß Ihren Kontostand. Warum passieren diese Dinge nicht? Wer verhindert so etwas? Wer profitiert bei uns davon? Die Banken sollten reagieren, bevor die Verschwörungstheorien um sich greifen!
Kundendienst und Banken??
Kundendienst ist (wäre) es, was letztendlich die Banken voneinander unterscheidbar macht.
Die Leistungen sind identisch, denn Geld hat kein „Mascherl“. Die erste Bank, die hier eine wirkliche Lösung findet, wird sich großen Zuspruchs erfreuen können, ganz egal, wo sie ist: in Zeiten des Internets kann ich man sein/frau ihr Konto überall auf der Welt haben!
Wenn Sie einer österreichischen Bank nicht nachweisen können, dass Sie kein Geld brauchen, werden Sie auch keines bekommen. Sie bringen ja sowieso keine 25% Rendite!
§ 164 StGB Hehlerei
Wer wissentlich Diebesgut kauft, kann wegen Hehlerei bestraft werden! Wer wissentlich beim Stehlen hilft, bekommt hohe Bonuszahlungen. Vielleicht klagt uns ja jemand wegen übler Nachrede - das wird ein Spaß!
