Tiple-A-Verlust: Banken regulieren und zerteilen - meint Attac zu RechtZurück

Würde die Bundesregierung das Downgrading ernst nehmen, müsste sie die österreichischen Banken per Verfassungsgesetz sofort zerteilen!

s&p,standard & poors,österreichische,banken,raiffeisen,bank austria,österreichs,erste bank,grund,geschäfteAnstatt sich aufzuregen – lesen, „liebe“ Regierung!!!

Laut Standard & Poors sind die Risiken der in Osteuropa engagierten österreichischen Banken einer der Hauptgründe für das Downgrading Österreichs. Eine Rettung von Erste Bank, Bank Austria oder Raiffeisen würde die Staatsschuld sofort auf mehr als 80 Prozent des BIPs ansteigen lassen. bundesregierung,faymann,rettung,staat,kredite,darlehen,aktionäre,krise,verlust,sparen,risiken,bip,banken österreichWürde also die Bundesregierung die Begründung für das Downgrading ernst nehmen, müsste sie die österreichischen Banken per Verfassungsgesetz sofort zerteilen - und zwar auf eine Größe die ihrer Ansicht nach nicht mehr systemrelevant ist.

Attac fordert die Regierung daher auf, die Banken durch strengere Regulierungen auf ihre Kernaufgaben – die Verwaltung von Einlagen und die Kreditvergabe für die Realwirtschaft – zu beschränken: Spekulative Geschäfte der Banken sollen unterbunden und Dividenden sowie Managerboni so lange ausgesetzt werden, bis die notwendige Eigenkapitalquote erreicht ist.
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Für Banken, die auch Investmentbanking betreiben, darf es keinerlei staatliche Garantien oder Hilfen mehr geben.

investment banking,investmentbanking,aufbauen,banker,raiffaisen,reifeisen,engagiert,bundesregierung,attac,einseitig,staatlichEs ist nicht einzusehen, dass Aktionäre Dividenden kassieren, solange die Banken Eigenkapital aufbauen müssen oder der Staat für die Spareinlagen bei ihnen garantiert. Wenn es nicht gelingt ihre riskanten Geschäftspraktiken zu regulieren, sollten sie restrukturiert – sprich zerteilt – werden.

Die Krise wird benutzt um den Spardruck auf den Sozialstaat zu erhöhen, obwohl S&P gerade einseitiges Sparen als Grund für die Verschärfung der Krise nennt.

© Attac Österreich

Persönliche Bemerkung von Heinz Rüdisser: Attac zu unterstützen kostet nicht viel und gibt uns allen eine starke Stimme mehr!

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