„Retten wir den Euro!“ - von Christian Felber (Attac)Zurück

Vorschläge zur Behebung der Euro-Konstruktionsfehler und zur Demokratisierung der EU

österreich,bank,euro,welt,banken,eu,privat,euros,wirtschaft,werte,insolvenz,politik,bevölkerung,politischeNach dem erfolgreichen Anlaufen der Alternativprojekte Demokratische Bank und Gemeinwohl-Ökonomie hat Wirtschaftsbestseller-Autor Christian Felber („50 Vorschläge für eine gerechtere Welt“, „Neue Werte für die Wirtschaft“, „Die Gemeinwohl-Ökonomie“) seiner publizistischen Kernarbeit zugewandt und ein einfaches und plausibles Rettungsprogramm für den Euro ausgearbeitet. Im Unterschied zu den politischen Eliten zeigt er damit wirtschaftspolitische Lösungskompetenz.

Zum Inhalt:

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Der griechische Premierminister Loukas Papadimos mit Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso

Die Strategien der Regierungen werden den Euro nicht retten, sie retten ihn vielmehr zu Tode.

  • Die Rettungsschirme werden reißen, weil die zu Rettenden mehr und die Retter weniger werden. Mit den Sparmaßnahmen ziehen die Regierungen die Eurzone in die Rezession, was die Gesamtinsolvenz der Eurozone beschleunigt.
  • Sollten sich die Regierungen sich Folge dessen mithilfe der EZB für eine Inflationierung der Schulden entschließen, führt dies zum Teilverlust der Finanzvermögen durch Entwertung (best case); im schlimmsten Fall gerät die Inflation außer Kontrolle.
  • Mehrere Schuldenschnitte oder ungeregelte Insolvenzen werden infolge des ungelösten Problems systemrelevanter Banken Kettenreaktionen auslösen und auf diesem Weg die Gesamtinsolvenz der Eurozone herbeiführen.

Rettungsschirm,vermögen,politisch,vorschläge,ökonomie,inflationsrate,ezb,zentralbank,regulierung,attac,tilgung,rezession,staatsschulden,euro kriseHingegen wäre die Tilgung der Schulden ein funktionierender Weg aus der Krise – der einzige mathematisch logische Weg. Was die wenigsten wissen: Die privaten Vermögen betragen in der Euro-Zone ungefähr das Fünffache der Staatsschulden. Zudem ist der Großteil der Vermögen in wenigen Händen konzentriert, es würde ausreichen, eine Oberschicht von rund zehn Prozent der Bevölkerung moderat zur Kasse zu bitten: ein Prozent Vermögensabbau würde die Staatsschulden um fünf Prozent reduzieren – nach zehn Jahren wären die Staatsschulden der Euro-Zone halbiert.

Weitere Kernthemen:

  • Umstellung der Staatsfinanzierung auf zinsfreie Zentralbankkredite
  • Steuer- und Lohnkoordination in der EU – Ende der Standortkonkurrenz
  • Regulierung des Finanzsektors: von der Zerteilung von Systembanken bis zur globalen Währungskooperation
  • Konkrete Vorschläge für eine umfassende Demokratisierung der EU

Zum Autor:

Christian Felber, 39, ist freier Publizist, Lehrbeauftragter an der Wirtschaftsuniversität Wien und Mitbegründer von Attac Österreich. Gegenwärtig baut die Projekte „Demokratische Bank“ und „Gemeinwohl-Ökonomie“ auf, letzteres ist ein alternatives Wirtschaftsmodell, das nach etwas mehr als einem Jahr bereits von mehr als 500 Unternehmen aus 13 Staaten unterstützt wird. Die Wirtschaftsbücher der letzten Jahre erreichten eine Gesamtauflage von 70.000.

Zahlengerüst des Rettungsvorschlages für den Euro

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Die Strategien der Regierungen werden den Euro nicht retten, sie retten ihn vielmehr zu Tode.Esm,privat,euros,wirtschaft,werte,insolvenz,politik,bevölkerung,politische, autor,prozent,krise,inflation,insolvenzen

Nichts ist so ernst, dass Humor es nicht besser ertragen ließe!

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