Samstag 10. Januar 2009


Der Macho-Bereich

Macho: Verwendung im Spanischen

männer witze, männerwitze, was ist ein macho, was ist macho, alles machos, alles machos außer, alles machos außer tim, ein macho Im Spanischen bedeutet „macho“, angewendet auf Tiere, lediglich „männlich“ als Gegenwort zu „weiblich“ („hembra“). Auf Menschen angewandt unterstreicht der Begriff macho, durchaus positiv verstanden, die Männlichkeit. Erst als „machismo“ wird daraus der Männlichkeitswahn, der dann im deutschen Lehnwort wiederzufinden ist. Der „machista“ steht unter dem Zwang, seine Männlichkeit in der Gesellschaft, notfalls auch gegen seine eigenen Interessen, unter Beweis stellen zu müssen; das bezieht sich sowohl auf die „Verteidigung der Ehre“ wie auch auf sexuelle Herausforderungen.

Der weibliche bzw. komplementäre Gegensatz zum „Machismo“ (speziell in Lateinamerika) ist der „Marianismo“.

Begriff „Macho“ im Deutschen

fiese männerwitze, ich ein macho, ist ein macho, ist macho, alles machos, alles machos außer, alles machos außer timMachos werden meist folgende Charakter-Eigenschaften zugeschrieben:

konservative Denkweise (z. B. „Frauen gehören hinter den Herd!“)
offensives, aggressives und draufgängerisches Verhalten
Imponiergehabe und Narzissmus
unhöfliches, überhebliches und herablassendes Verhalten
Pflege von Ritualen des Kräftemessens: sie messen sich gerne mit anderen Männern in allerlei Wettkämpfen (z. B. Armdrücken, Beindrücken, Fingerhakeln, illegale Autorennen)
ein macho, fiese männerwitze, ich ein macho, ist ein macho, ist macho, männer witze, männerwitze, was ist ein macho, was ist macho, alles machos,die Neigung zu prestigeträchtigen Statussymbolen (z. B. ein imposantes Auto, Motorrad)
frauenverachtende Sprüche (z. B. „Es ist nicht nötig, den Frauen zu widersprechen. Das erledigen sie selbst.“ oder „Im Leben wählt ein Mann zwischen zwei Übeln meist das hübschere und das jüngere.“)
exzessives und offensives, oft krankhaft übersteigertes Ausleben von Heterosexualität, wobei von der Frau passive und/oder aktive Unterwerfung erwartet und auch teilweise erzwungen wird (siehe auch „Chauvi“).

Der entsprechende Charakterzug heißt „Machismus“. Machistisches Verhalten kann mit einer Aufwertung des Männlichen und einer Abwertung des Weiblichen einhergehen. Besonders starkes machistisches Verhalten wird als auffälliges Muster oft einzelnen Subkulturen zugeschrieben, wie der Bodybuilding-Szene, Hooligan-Szene, Hip-Hop-Szene, Autotuning-Szene, Skinhead-Szene usw.

Die weibliche bzw. komplementäre Entsprechung zum „Macho“ ist die „Tussi“.

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Auch der Humor von Männern unterscheidet sich gelegentlich von dem der Frauen. Kann sein, dass er unintelligenter ist, kann sein, dass er derber ist, er ist auf jeden Fall anders. Wir wollen der Frauenwelt hiermit sicher nicht zu nahe treten, schon gar nicht wollen wir irgendjemand beleidigen. Zartbesaitete Frauen bitten wir halt, hier umzukehren!

 


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