Der Österreichische Skulpturenpark
öffnet am 1. April seine Pforten.
Genießen Sie die ersten Sonnenstrahlen und lassen Sie sich ein auf den schönsten Reim von Natur und Skulptur!
Sonntags im Park
Ein Rundgang durch den Österreichischen Skulpturenpark.
Jeden Sonntag (außer dem letzten) in den Monaten April bis Oktober
Dauer: ca. 60 Min., € 3,50/Person
Treffpunkt: 11 Uhr am Parkeingang
Kunst und Natur
Die Landschaftskonzeption von Dieter Kienast im Österreichischen Skulpturenpark.
An jedem letzten Sonntag in den Monaten April bis Oktober
Dauer: ca. 60 Min., € 3,50/Person
Treffpunkt: 11 Uhr am Parkeingang
Gruppenführungen:
Sprache: Deutsch/Englisch
Termin: Jederzeit nach Vereinbarung
Dauer: 1 Stunde; 1,5 Stunden; 2 Stunden
Kosten: 1 Stunde 50€ / Gruppe; 1,5 Stunden 70€ / Gruppe; 2 Stunden 95€ / Gruppe
Raum erleben - Raum gestalten
SchülerInnen- und Jugendpackage:
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Termin: |
Nach Vereinbarung |
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Gesamtdauer: |
2 Stunden |
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Kosten: |
16-21 SchülerInnen |
9,50€ / Person |
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22-34 SchülerInnen |
7,50€ / Person |
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35 SchülerInnen |
5,50€ / Person |
Beschreibung:
Das Package beinhaltet einen einstündige Führung durch den Verein "Kunst.Werk" und den Transfer vom Schul- und Institutionsgelände in Graz zum Österreichischen Skulpturenpark und zurück.
Die FRida & freD Sommerakademie 2009
Mit Schiffen und selbst gebauten Floßen...
Wochen Städteurlaub für PionierInnen ab 7 Jahren
Einsteigen und loslegen
Ihr plant euer Fortbewegungsmittel für den Feriensommer und lasst es fliegen, fahren oder schwimmen. Ihr landet in einer Stadt, so wie ihr sie euch wünscht und baut ein kleines Stück von ihr. Ihr findet heraus, was Kindern an Städten gefällt und was sie gerne neu gestalten würden. Ihr lernt Expertinnen und Experten kennen und erfahrt alles, was wichtig ist, um Städte zu erfinden.
Eine Kooperation zwischen dem Österreichischen Skulpturenpark und FRida & freD - Das Grazer Kindermuseum.
Preis: 98€ / Woche inkl. Mittagessen, Material und Exkursion
Weitere Informationen und Anmeldung: FRida & freD - Das Grazer Kindermuseum
Zum Wesen des Österreichischen Skulpturenparks
Wenn Skulptur und Natur in Verbindung treten, reagieren sie aufeinander und es entwickelt sich eine Wechselbeziehung, die im Laufe der Zeit eine Geschichte erzählt und sich permanent ändert. Der Garten als vom Menschen gestaltete und doch ständig wachsende Natur korrespondiert im Österreichischen Skulpturenpark in besonderem Maße mit den der Witterung ausgesetzten, der Landschaft sich einfügenden oder auf diese reagierende Skulpturen.
Das Vokabular der zeitgenössischen Skulptur reicht von abstrakter Bildhauerei bis zu Alltagsgegenständen, von anthropomorphen Figurationen bis zu Gebrauchsobjekten.
Der Dialog zwischen Standort und Skulptur soll dieses Vokabular sichtbar machen, also Aussagen über die Kunst, aber auch über die Gesellschaft, ihre Konflikte und Träume treffen und Begegnungsräume schaffen.
Eine Gemeinschaftsarbeit von Franz West und Otto Zitko, die zwischen gebrauchsfähigem Möbel und abstrakter Skulptur schwankt, wiederholt in ihrer Platzierung genau diese Ambivalenz. Am Wegrand stehend befindet sie sich aber auf einer Art Sockel, der Respekt gebietet, den Gebrauch des Gegenstandes verweigert und zur Abstraktion rückverweist. Oswald Oberhubers Skulptur an der Wand verweist darauf, dass seit Minimal jede Skulptur nicht nur auf dem Boden stehen, sondern auch an der Wand hängen kann, dass Skulptur also auch im Dialog zum Bild steht.
Der kunstinhärente Dialog, z. B. zwischen Bild und Raum, kann auch durch einen Dialog zwischen Formen der Kunst und der Natur erweitert werden, wie die Gegenüberstellung der Skulpturen von
Fritz Hartlauer und
Jörg Schlick, die sich mit Regeln der Form, Algorithmen und Wachstum beschäftigen, zeigt. Zu dieser Kategorie gehören auch die Skulpturen von
Christa Sommerer und
Michael Kienzer.
Arbeiten so genannter Altmeister finden sich auf einer dem Himmel zugewandten Stufenlandschaft, die als Pantheon fungiert. Diese Macht des Ortes unterstützt auch die Bedeutung von
Heimo Zobernigs Turm am Eingang des Skulpturenparks oder die "Rad"-Skulptur von
Susana Solano, die den Hang herunterzurollen scheint.
Das Gleiche gilt für die sich aufblähende und wieder in sich selbst zusammenfallende, in einer Mulde gelegene Skulptur
Werner Reiterers, den zwischen Hecken platzierten Polster
Hans Kupelwiesers oder die Arbeit
Peter Weibels, die den Globus als Koffer erfahrbar macht.
Bewegungsmaschinen wie Autos (
Erwin Wurm), Schiffe (
Michael Schuster), Segel (
Martin Walde) und aus Resten zusammengefügte, flugunfähige Maschinen (
Nancy Rubins) erzählen vom Schicksal der Apparate, von Scheitern und Stillstand, Hoffnung und Depression, sozialen und technischen Träumen und verwandeln die Landschaft in ein Meer oder einen Flughafen.
Dazu korrespondierend erscheinen die Hinweise
Heinz Gappmmayrs auf "noch nicht Sichtbares" und "nicht mehr Sichtbares" je nach Positionierung des Betrachters und steigert sich die Korrespondenz zwischen Besucher und Kunstwerk ein weiteres Mal in der interaktiven Wasserskulptur von
Jeppe Hein.
So wird der Skulpturenpark als Plattform benutzt, um den Dialoghorizont der zeitgenössischen Skulptur zu eröffnen und deren Sprache besser verstehen zu können.
Landesmuseum Joanneum GmbH © Dr. Elisabeth Fiedler
Österreichischer Skulpturenpark
Thalerhofstr. 85
8141 Unterpremstätten
Karte und Routenplan
Für weitere Informationen über den Skulpturenpark besuchen Sie bitte unsere Website