Samstag 10. Januar 2009


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Cinderella passt was nicht


Ein ziemlich schräges Märchenmusical absolut nicht nur für Kinder.
Um gesellschaftlich aufzusteigen, möchte Tita zumindest eine ihrer Töchter mit dem Prinzen Hamlet verheiraten. Während Erna aber eher an Käsekuchen und an der Halbmaus Heinrich als am Prinzen interessiert ist, will Johanna gar nicht heiraten, sie möchte viel lieber eine selbständige, junge Frau bleiben, die tun und lassen kann, was sie will.
Dem Prinzen selbst liegt auch nichts daran, unter die Haube gebracht zu werden. Er ist ja nicht immer am Königsthron interessiert, denn in seinem Herzen ist er Sozialist und setzt sich für die Rechte der Mäuse ein.
Eines Tages bekommt er Besuch vom Ritter der Mäuse. Hamlet ist vom mutigen Freiheitskämpfer so begeistert, dass er sich in ihn verliebt. Was er nicht weiß: Hinter der Verkleidung des Rebellen steckt eigentlich Johanna. Hamlets Mutter Viktoria legt großen Wert auf die Einhaltung der Märchentraditionen und schickt ihren Sohn mit einem gläsernen Schuh auf Brautschau. Doch dieser entscheidet sich für den Stiefel des Ritters der Mäuse …
Ein musikalisch-chaotischer Märchenspaß von Peter Lund für die ganze Familie.
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Kontakt

Vereinigte Bühnen Graz

Kaiser-Josef-Platz 10 8010 Graz

Tel: 0316 / 80 00


Ort

Opernhaus

Kaiser-Josef-Platz 10 8010 Graz

Tel: 0316 / 8000

Die Wiener Architekten des Büro Fellner & Helmer erbauten die Oper im neobarocken Stil als Stadttheater von Graz. Besonders tat sich der dort angestellte Architekt Franz Staerk hervor. Eröffnet wurde das Gebäude am 16. September 1899 mit einer Aufführung von Schillers Wilhelm Tell.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kuppeldach im Bereich des Haupteingangs bei einem Luftangriff beschädigt. Die relativ leichte Beschädigung wurde genutzt, um die Fassadefront zum Opernring hin stark zu vereinfachen. Diesem Umbau fielen der ganze Säulenportikus und der Fassadenstuck zum Opfer. Im Inneren blieb die Oper von Vereinfachungen verschont. So ist die opulenten Pracht der Prunkstiege und des 1800 Menschen fassenden, reich verzierten, Zuschauerraums erhalten geblieben. Eine in den 1980er Jahren hinzugefügte Glasbrücke, als Übergang von der Bühne zum neuerichtetem Kulissendepot, wurde vom Architekten Günther Wawrik errichtet und geht respektvoll mit dem Altbau um.