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„Leben heißt Bewegung.
Bewegung des Körpers und Bewegung der Energie.

Die Energie im Körper soll fließen –
und ebenso harmonisch fließend
sollen die Bewegungen der
traditionellen chinesischen
Körperkunst sein.“


Dr. Xiaoqiu LI
[7. Dan Wushu-Meister]

 

 

Traditionell chinesische Körperkunst

Wenn Körper und Geist in Einklang sind, geht vieles leichter. Dieses Wissen, das sich langsam, aber sicher auch bei uns durchsetzt, pflegen die Asiaten schon seit Jahrhunderten. Besonders in puncto Körperkunst sind Chinesen wohl mehr als nur einen Schritt voraus. Doch dass diese traditionellen Übungen auch ganz gezielt zur Heilung diverser Wehwehchen eingesetzt werden können, wissen nur die wenigsten.

„Dabei hat mein Lehrer,Zhang Guang De, diese Methode schon vor über 30 Jahren entwickelt“, weiß Xiaoqui Li, der selbst seit 17 Jahren die Grazer in die Kunst des Qigong einführt. Nun war der Meister persönlich in der Murmetropole, um Li in seiner Arbeit zu unterstützen – und über die Entstehung und Wirkung seiner Heilmethode zu plaudern.

„In meiner Jugend war ich begeistert von der chinesischen Kampfkunst. Doch 1972 erkrankte ich an Bluthochdruck, Leberentzündung und einer Störung des Verdauungs- und Kreislaufsystems. 1974 kam dann noch eine Tuberkulose dazu“, erzählt Zhang. Weil Medikamente nicht mehr wirklich griffen, begann er sich mit uralten Schriften und der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) zu beschäftigen – und entwickelte die ersten Übungen, die gegen Tuberkulose wirken sollten. Und der Effekt ließ nicht lange auf sich warten. „Nach einiger Zeit stabilisierte sich mein Gesundheitszustand und ich konnte wieder arbeiten“, erinnert er sich. Daraufhin entwickelte Zhang seine Methode weiter. Heute gibt es Übungen für Herz, Lunge, Magen, Milz und Niere. Li unterrichtet in Graz auch Bewegungen, die bei Stoffwechselbeschwerden wie zum Beispiel Diabetes unterstützend wirken oder die Leber entspannen sollen. Ein eigener Kurs beschäftigt sich mit dem Schutz der Gesundheit. „Prinzipiell geht es darum, das Qi, also die Lebensenergie, im Fluss zu halten, denn nur so können die Organe perfekt funktionieren“, so Li. Laut Zhang reicht es übrigens, fünfmal pro Woche je 30 Minuten lang zu trainieren. Dabei sollte man auf den Puls achten, um sich nicht zu überanstrengen. Und da diese Art des Qigong auch für Kranke geeignet ist, gibt es sogar Übungen im Sitzen.

(Quelle: Dr. Xiaoqiu Li - "Die Woche" Autor: Alexandra Neumayer)

Lebensenergie im Fluss: Chinesische Körperkunst wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus

Dr. Xiaoqiu Li führt Sie in seinen Seminaren und Kursen in die chinesische Körperkunst ein.

WUHSU

WUSHU ist der Oberbegriff für die chinesischen Kampfkunst,die in Europa oft auch als Kong-Fu bezeichnet wird.Ursprünglich war es ein System der kriegerischen Kunst mit und ohne Waffen, welches aus unterschiedlichen, sehr exakt ausgeführten Bewegungstechniken (Schlagen, Werfen, Ringen etc.) besteht.

Es geht auf den Kampf zwischen Mensch und Tier in der primitiven Gesellschaft zurück. Am Anfang benutzte man es daher auch hauptsächlich für kriegerische Zwecke. Heute ist Wushu eine eher sportlich ausgerichtete Form der Körpererfahrung. Es besteht aus Bewegungen, die Ruhe und Aktion, Schnelligkeit mit Besonnenheit, Heftigkeit mit Sanftheit und vorgetäuschten mit echtem Angriff verbinden. Wichtig ist das Bewegungstraining, welches komplexe und verschiedenartige Bewegungen beinhaltet.

Wushu trainiert das Koordinationsvermögen und hat zugleich auch besondere Auswirkungen auf die Schärfung der Sinne, die geistige Beweglichkeit sowie seelische Stärke. WUSHU ist fast für jeden geeignet und kann wegen seiner Vielfalt unabhängig von Geschlecht, Alter oder Kondition ausgeführt werden. Es kann auch zu jeder Zeit und überall geübt werden.

TAIJIQUAN

Taijiquan ist ein Übungskomplex auf der Basis chinesischer Philosophie, Kultur und Kampfkunst und gleichsam eine "Sonderform" des Qigong.

Im Unterschied zu Qigong hat Taijiquan einen Verteidigungsaspekt: Man versucht durch den Wechsel zwischen Yin und Yang das Gleichgewicht des Gegner zu stören, während man selbst aber im Gleichgewicht bleibt. Diese gegenläufigen und zentrierten Bewegungen können bei entsprechender Übung das Gleichgewicht von Yin und Yang in besonderer Weise fördern, die Harmonie zwischen Innerem und Äußerem, Geist und Körper, Ruhe und Bewegung herstellen.

Dadurch befinden sich Geist, Körper und Seele in einem ausgeglichenen Zustand. Fließende, dynamische und abwechslungsreiche Bewegungen in geschmeidiger, jedoch konzentrierter, aber auch relativ "schwieriger" Form sind kennzeichnend für Taijiquan.

   
   

QIGONG

Qigong ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl an ganzheitlichen energetischen Übungsmethoden, die abgestimmt auf die Aufmerksamkeit und Atmung in Ruhe oder Bewegung sowie in unterschiedlichen Körperhaltungen durchgeführt werden können.

Es gibt zahlreiche Übungsformen und Schulen, die je nach philosophischem oder religiösem Hintergrund sowie für spezielle Anwendungszwecke entwickelt wurden. Alle Formen und Schulen beruhen auf der chinesischen Qi-Theorie und sie haben auch die gleiche Zielsetzung: Durch innere Aufmerksamkeit, spezielle Atemführung und Körperbewegungen versucht man, das Qi bewusst wahrzunehmen und dadurch die Verteilung der „Lebensenergie“ im Körper in Ordnung zu bringen und den gesamten Organismus in seiner Funktionsfähigkeit zu verbessern.

Eine solche Optimierungen des Energiezustandes des Körpers hat sowohl positive gesundheitliche als auch seelisch spirituelle Auswirkungen.

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(Credits: Texte & Fotos - Dr.Xiaoqiu LI, www.taijili.at)

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