Tanzen - ein LebensgefühlZurück
Tanzen macht Spaß und ist gesund. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen die Lust an Bewegung zu Musik und mehr Körperempfindung entdecken. Denn wer tanzt, kann sich fallen lassen, fühlt sich sinnlicher, ist geschickter und gelenkiger.
Gerade im Zeitalter der vorwiegend sitzenden Tätigkeiten ist es immer bedeutender, für die
richtige Bewegung zu sorgen. Tanzen stärkt das Herz-Kreislauf-System und den Rücken. Die Muskeln werden gekräftigt und die Gelenke geschont. Auch die Ausdauer, die Koordination, Konzentration und Balance werden gefördert. Die Konzentration auf die Choreografie befreit den Kopf. Durch die verstärkte Durchblutung beider Gehirnhälften wird die Kreativität gefördert. Schon nach kurzer Zeit verbessert sich das Körpergefühl.
Ausgleich für Körper und Seele
Dieser Ausgleich ist nicht nur für den Körper gut. Die Bewegung zu Musik baut Stress ab und bringt pure Lebensfreude. Außerdem kommt die Geselligkeit in einer Tanzgruppe auch nicht zu kurz. Innerhalb kürzester Zeit lernt man neue Leute kennen. Ein sehr wichtiger Aspekt des Tanzes ist die Körperwahrnehmung und Körpererfahrung. Den eigenen Körper in Bezug zur Gruppe und zum Raum zu erleben, den Zusammenhang zwischen Atmung und Bewegung zu erfahren und die unterschiedlichen Qualitäten einer Bewegung zu spüren, sind Erfahrungen und Ziele, die in jeder Stunde präsent sind. Große Erfolge kann man besonders durch die Haltungs- und Bewegungsschulung erzielen.
Abwechslung und Dauer
Um etwas für seine Gesundheit zu tun, sollte mindestens einmal in der Woche eine Stunde tanzen. Somit schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe. Denn Tanzen ist außer Spaß und Ablenkung ein
Ausdauertraining! Musik beeinflusst Stimmung, Herzschlag, Blutdruck, Atemrhythmus, Immunsystem und Gehirnströme. Es werden weniger Stresshormone gebildet und das Glückshormon Endorphin im Gehirn ausgeschüttet. Untersuchungen zufolge sinkt beim Tanzen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Demenz.
Schluss also mit einseitigen Trainingseinheiten: Tanzen bringt Körper und Geist in Einklang.
Sinnvoll ist es, daneben auch andere Ausdauersportarten wie Fahrrad fahren, Schwimmen, Joggen oder Walken zu betreiben. Somit baut man sich eine gute Kondition auf.
Wahl der Qual
Gesund ist alles, was gefällt. Ob nun Gesellschaftstänze wie Langsamer und Wiener Walzer, Foxtrott oder Rumba – wobei hier die Gelenke weniger belastet werden – oder eher schnelle Tänze wie Cha Cha Cha, Salsa oder Disco Fox oder vielleicht ganz etwas anderes ausprobieren:
Immer häufiger werden auch „exotische – bzw. Orientalische Tänze“ angeboten, sowie
Bauchtanz oder Flamenco.
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Hier ist Tanzen eine Form von Kunst, in der unser Körper Ausdrucksmittel ist. Eine Kunst die positive Effekte auf den Körper hat, wobei man lernt sich müheloser, harmonischer und mit größerer Leichtigkeit zu bewegen. Tanzen ist eine Kräftigung und Mobilisierung von Körper und Geist. Tanzen ist ein Lebensgefühl.
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