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Inspiration zum Bauen in der Architektenwelt

Gestalterische Fähigkeiten des Architekturbüros geben Impulse für zeitgenössisches Bauen – kühne Ideen und Nachhaltigkeit sind aktuell gefragt.

Baustile prägen das Weltbild

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sagrada família in Barcelona, ein monumentales Eldorado der Architektur und nicht enden wollender Baukunst!

Baustile im Wandel der Zeit haben das Weltbild geprägt. Zu verdanken ist dies wagemutigen Architekten und Architektinnen, die ihre zu Papier gebrachten visionären Vorstellungen zumeist trotz heftiger Gegenwehr und kräftigen Einwänden umsetzen konnten. Geprägt von klimatischen Gegebenheiten, den allgemeinen Bedürfnissen der jeweiligen Kulturkreise aber auch religiösen Weltanschauungen entwickelten sich entsprechend den jeweiligen technischen Möglichkeiten die verschiedenen Stilepochen. Wobei wir heute den Umstand der Machbarkeit aufgrund unserer technischen Möglichkeiten weit überbewerten.

Frühe Hochkulturen brachten mit einfachsten Mitteln und ausgeklügelter Technik unter Ausnützung der bekannten physikalischen Gesetze in Rekordzeit Bauwerke zustande, die in der Jetztzeit mit Sicherheit allen Bauherren die Grenzen aufzeigen würden. Einmal davon abgesehen, dass zu damaligen Zeiten vermutlich weder nächtliche Ruhepausen aus Rücksichtnahme auf Anrainer noch Unterbrechungen nach dem Arbeitsgesetz korrekt eingehalten wurden. Insbesondere die kolossalen Bauwerke der frühen Hochkulturen und klassischen Antike versetzen uns in Staunen und gehören wie imposante Bauten späterer Epochen zum Kulturgut, das mit allen Mitteln gegen schädliche Umwelteinflüsse aber auch Zerstörung jeglicher Art geschützt werden müssen.

Bauen ist ein Zwiespalt zwischen Bewahrung und Fortschritt

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Joanneumsviertel in Graz – altes „Gemäuer“, aufgewertet durch die moderne Erweiterung des Museums, durch die After Business Lounge beliebter Treffpunkt in der warmen Jahreszeit.

Die Erhaltung alter Gebäude ist kostspielig. Auch in Graz geht nicht selten ein Aufschrei durch das Volk, wenn ein altes Gebäude weichen muss, um öffentlich notwendigem Raum oder einem neuen Bauwerk Platz zu machen. Immerhin ist der Platzbedarf, den die heutige Gesellschaft in unseren Kreisen anmeldet, horrend. Deutlich erkennbar überall dort, wo Bodenmarkierungen Parkraum für Personenkraftwagen anzeigen. Bauart und Größe der herkömmlichen Autos finden mit dem vorgesehenen Parkraum – und natürlich auch in vielen schmalen Gassen - nur mehr selten das Auslangen. Dass wir auch beim Wohnen mitunter über unsere (ökologischen bis ökonomischen) Verhältnisse leben, ist kein Geheimnis mehr. Platzbedarf für Wohnraumschaffung in Ballungszentren ist ein Spielball, den vor allem politische Gruppierungen gerne im Kreis herumschicken.

Schönes muss erhalten bleiben, dass sollte uns stets ein Anliegen sein. Geht es allerdings um den Bau von Brücken, Umfahrungen, Bildungszentren, Spitälern, Veranstaltungs- und Messehallen, Fabriken und Siedlungsbau, dann haben Sicherheit, Umweltverträglichkeit und effizientes Bauen Vorrang. Dies hat zur Folge, dass Grünflächen aber auch altes Mauerwerk Platz machen müssen. Wertvolle, denkmalwürdige Bauten werden von der Initiative „SOKO Altstadt“ in einem Schutz-Kataster erfasst um auch den Schutz von Grazer Bauerbe und Sehenswürdigkeiten, die sich außerhalb der Altstadt (die Grazer Innenstadt ist seit Dezember 1999 Weltkulturerbe!) befinden, zu sichern.  Hier scheiden sich die Geister. Doch allen Unkenrufen zum Trotz: Neuerungen im Straßen- und Stadtbild mögen noch so umstritten sein, die Zeit heilt nicht nur Wunden sondern mildert auch gewöhnungsbedürftige bauliche Veränderungen in der Umgebung. 

Bauliche Veränderungen in unserem Umfeld

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Das ReSoWi im Grazer Univiertel – einst mussten Tennisplätze dem Bildungsareal weichen, heute nicht mehr wegzudenken aus dem Stadtbild.

Bauliche Veränderungen im Umfeld sind stets gewöhnungsbedürftig, es liegt wohl in der Natur des Menschen, Neuem und Unbekannten vorab einmal argwöhnisch zu begegnen. Bauliche Maßnahmen sind stets ein massiver Eingriff in den gewohnten Lebensraum. Zeitgemäße Architektur steht für Zweckmäßigkeit und Nachhaltigkeit im künstlerischen und kulturellen Kontext. Moderne Architekturbüros geben durch ihre gestalterischen Fähigkeiten Impulse für zeitgenössisches Bauen, in dem sie gleichzeitig der ökologischen und energetischen sowie auch gesellschaftlichen Wandlung Rechnung tragen. 

Umbau – Neubau – jedenfalls energieeffizient bauen!

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Palais Thinnfeld: Das Haus der Architektur als Architekturzentrum in Graz, im HDA finden laufend Ausstellungen, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen sowie Workshops und Symposien statt.

Ob als Bauvorhaben eine Renovierung zur Energiesanierung im Eigenheimbereich oder ein industrielles Bauprojekt ansteht: die ausführliche Planung eines Bauprojektes erfolgt durch das Architekturbüro. Durch umfassende Ausbildung gewährleisten Kenntnisse der Bausubstanz, Stadt- und Baugeschichte, Denkmalpflege, regionalen Baukultur, Siedlungsgefüge, Energie, Tragwerk, Epistemologie und Gebäudelehre den adäquaten Lösungsansatz für das jeweilige Bauvorhaben. Auch Themen wie Stadtverdichtung und in weiterer Folge Stadtklimatologie finden ebenso Berücksichtigung wie öffentlicher Raum und neuartige Fassadentechnologien sowie Lüftungsprinzipien. Übergeordnetes Hauptaugenmerk ist und bleibt die architektonische Auseinandersetzung mit dem Raum, der Raumwahrnehmung. Das Sehen von Licht und Material.

Zeichnerische Architekturdarstellung im digitalen Zeitalter

  • Das persönliche Gespräch
  • die Ermittlung der Vorgaben
  • die Idee
  • eine Skizze
  • der Entwurf
  • die fertige Bauzeichnung und
  • das maßstabgetreue Modell eines Gebäudeentwurfes

Zeichenstift und Künstlerpapier sind nach wie vor die gängigsten Werkzeuge, um eine Idee rasch zu Papier bringen und für die in das Bauvorhaben Involvierten sichtbar machen zu können. Um ein Bauwerk aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können, benötigt man Aufriss, Grundriss und Schnitte. Im Baugenehmigungsverfahren werden technische Zeichnungen benötigt und strenge Anforderungen hinsichtlich Maßstab und Ausführung gestellt, da diese als Anleitung für die ausführenden Handwerker von großer Bedeutung und Wichtigkeit sind. Professionelle Zeichnungen auf Qualitätspapier mit klaren und eindeutigen Linien.

Plotter und Druckmaschinen übernehmen in Architekturbüros das Pläne plotten, stellen allerdings einen massiven Kostenfaktor dar. Viele Architekturbüros nutzen die kostenschonende Möglichkeit, Pläne extern drucken zu lassen. Eine interessante Lösung wird auch von Dienstleistungsunternehmen geboten, die die erforderliche Hard- und Software den Architekturbüros zur Verfügung stellen, die Verrechnung erfolgt nach tatsächlich angefertigten Seiten bzw. Drucken zum Quadratmeterpreis. Im digitalen Zeitalter kann natürlich mit den technischen Möglichkeiten auch unterwegs auf Projektdokumente und Pläne zugegriffen werden – mit PC, Tablet und Internetzugang können weltweit Projektdokumente abgerufen und Pläne diskutiert und geändert werden.

Augmented Reality – das zukünftige Gebäude direkt am Bauplatz virtuell begehen

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Karmeliterplatz Graz – die Grazer Innenstadt ist seit 1999 Weltkulturerbe, da und dort lassen sich bauliche Maßnahmen orten, die sich harmonisch ins das Gesamtbild fügen.

Zu den absoluten Highlights zählt die neue Entwicklung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT): die Auto AR-Brille, die es ermöglicht, das Bauvorhaben mit einer Virtual Reality-Brille (VR-Brille) live und in 3D zu begutachten (hier denkt man unvermeidlich sofort and die neuen Spielebrillen, in welchen virtuelle und reale Welt zusammenfließen – ein unumstrittener Höhepunkt bei Spielemessen wie E3, der Spielemesse in Los Angeles). Livebilder, 3D-Pläne und Echtzeitkinematik werden zusammengelegt und gewähren einen Blick in die Zukunft, der Gebäuderundgang kann auch als Film eingebettet werden, wodurch Dritten auch im Besprechungszimmer Zugang verschafft werden kann.  Details zu „Auto AR“ (Augmented Reality) und darüber hinaus viele praktische Tipps und Informationen finden Sie im Blog für Architekten, Fachplaner und Ingenieure!

Bildnachweis:

© Flavio Ensiki / flickr.com sagrada família (CC BY 2.0)

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