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Yoga: Gesund, beliebt und ein wenig verrückt

Der Yoga-Trend ist immer noch nicht vorüber, im Gegenteil. Auch in Graz sieht man regelmäßig Leute beim Sporteln und Yogatreiben in den Parks. Yoga ist ein sehr altes und ganzheitliches Übungssystem, das aus Indien stammt.

Mit den vielseitigen Übungen bringt man Körper und Geist in Harmonie und tut der Gesundheit Gutes. Jahr für Jahr etablieren sich neue Trends - mitunter sogar sehr kuriose.

Warum ist Yoga so gesund?

Yoga gilt mittlerweile als immaterielles Kulturerbe der UNESCO. Yoga ist gesund. Die indische Lehre ist eines der besten Hilfsmittel gegen Stress. Yoga trainiert die Muskulatur und den Gleichgewichtssinn. Durch die Übungen können auch Rückenschmerzen gelindert und die Durchblutung sowie die Verdauung gefördert werden. Das sind nur einige Gründe für die anhaltende Beliebtheit des Anti-Stress-Sports. In Graz und Umgebung gibt es viele Yoga-Studios, auch die begehrten und kostenlosen Einheiten von Yoga im Augartenpark freuen sich über zahlreiche Teilnehmer. 

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Einige Übungen

Die wichtigste Technik im Yoga ist die Meditation. Klassische Yoga-Meditationen sind Übungen im aufrechten Sitzen. Dazu zählen:

  • Die bequeme Sitzhaltung (Siddhasana/Muktasana)
  • Fersensitz
  • Heldensitz
  • Schneidersitz

Zudem gibt es im Yoga zahlreiche Grundübungen, beispielsweise Sonnengruß, Krieger, Baum, Hund, Kobra (Sphinx), Kind und Schulterbrücke. Anfänger sollten sich auf diese Grundübungen konzentrieren. Denn mit Yoga ist es wie mit anderen Sportaktivitäten auch: Wer sich und seinen Körper überschätzt, richtet womöglich mehr Schaden an, als dass er seiner Gesundheit Gutes tut. Wer mit einer Yoga-Variante Probleme hat, muss nicht verzagen. Yoga kennt heute viele verschiedene Stilrichtungen, so ist für jeden etwas dabei. Manchmal wird auch ein Fokus speziell auf ein Körperteil oder einen Gesundheitszustand gelegt - Rücken und Beckenboden zum Beispiel sind beliebte Körperregionen.

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Yoga für den Rücken

Für Rückenschmerzen kommen viele Ursachen infrage. Oft sind sie auf Fehlhaltungen oder Blockaden im Wirbelbereich zurückzuführen, aber auch geistiger Stress kann zu Schmerzen im Rückenbereich führen. Nach der letzten Erhebung der Statistik Austria im Jahr 2014 litten fast 2 Millionen Österreicher an chronischen Kreuz- und/oder Rückenschmerzen. Diese lassen sich meist mit gezielten Yoga-Übungen lindern. Das haben auch die zahlreichen Yoga-Studios erkannt und ihr Angebot um spezielles Rückenyoga erweitert. Beliebte Rückenyoga-Übungen sind:

  • Brücke (oberer Rücken)
  • Kobra (oberer Rücken)
  • Baum (unterer Rücken)
  • Katze (unterer Rücken)
  • Aufrechter Stand/Samasthiti

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Yoga für den Beckenboden

Es gibt viele Yoga-Übungen, die die Beckenmuskulatur kräftigen. Und das ist durchaus wichtig: Erschlafft die Beckenbodenmuskulatur, kann das beispielsweise ein möglicher Grund für Blasenschwäche sein. Hilfreiche Seiten informieren über das Thema, das heuer viele Österreicher beschäftigt. Laut Statistik Austria gaben 5 Prozent der Österreicher an, von Blasenschwäche betroffen zu sein, darunter längst nicht nur ältere Menschen und Frauen in der Schwangerschaft. Beckenbodengymnastik und Yoga-Übungen, die die Beckenbodenmuskulatur stärken, können präventiv wirken. Der Beckenboden ist auch eine wichtige Grundlage des Hatha-Yoga. Übungen sind:

  • Schulterbrücke
  • Göttin
  • Das glückliche Baby

Neue Yoga-Trends

Neben klassischen Yoga-Übungen gibt es heute zahlreiche Trends, die mit dem Yoga-Sporteln in Verbindung stehen. Beim Acro Yoga beispielsweise werden traditionelle Yoga-Übungen mit Akrobatik verbunden. Im Fokus stehen die Gegensätze Stärke und Sanftmut. Für die meisten Übungen braucht es wenigstens zwei Personen. Vertrauen und Gemeinsamkeit sind wichtige Faktoren beim Acro Yoga. Auch Wut-Yoga liegt im Trend. Anstelle von Stille und Meditation treten Schreien und Fußstampfen. Beim Wut-Yoga soll angestauter Zorn herausgelassen werden, damit man anschließend wieder inneren Frieden findet. Floating Yoga ist etwas für Fortgeschrittene. Bei dieser Trendform werden Yoga-Übungen auf dem Surfbrett auf dem Wasser gemacht. Floating - manchmal auch Sup- oder Surfyoga genannt - gibt es in den USA schon seit Längerem. Nicht allzu ernst zu nehmende Yoga-Trends sind Bier- und Ziegenyoga. Beim Bier-Yoga folgt jeder Übungspose ein Schluck Bier. Da die Kombination aus Sport und Alkohol nicht zu empfehlen ist, wird dieser Trend wohl nur ein vorübergehendes Phänomen sein. Auch Ziegenyoga, Trend aus dem Jahr 2017, steht bereits wieder vor dem Ende. Bei dieser Variante werden Yoga-Übungen in Anwesenheit von Ziegen ausgeführt. Die Tiere sollen beruhigend wirken. In den USA allerdings hat die Gesundheitsbehörde Ziegenyoga bereits verboten, in Österreich ist es noch erlaubt. 

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Bildrechte

© Flickr Yo--75 Rio Werner Hauser Namensnennung 2.0 | CC BY 2.0

© Flickr Yoga Retreat WeTravel Namensnennung 2.0 | CC BY 2.0

© Flickr Child's Pose | Balasana Anne Wu Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 | CC BY-SA 2.0

© Flickr rainbeau_hr604 adifansnet Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 | CC BY-SA 2.0

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