WOW! Jetzt kannst Du endlich Opfer werden!Zurück
Das müssen sich selbst erfahrene Onliner gedacht haben, als die neueste Spam-Welle durch Facebook gestartet ist. Zu Ostern ging es los...
Das müssen sich selbst erfahrene Onliner gedacht haben, als die neueste Spam-Welle durch Facebook gestartet ist. Zu Ostern ging es los und in der Hitze der Ostereisuche dürften auch Profis reihenweise auf die Event-Clickjacker hereingefallen sein.
Clickjacking per Events ist ja nichts Neues mehr in Facebook, trotzdem ist die neue Welle auch an viele erfahrene User gekommen, die sich bisher mit unüberlegten Klicks zurückgehalten haben. Die Betrüger nutzten diesmal nämlich einen Google.com-Link als Ziel. Und dass in einer Weise, die die Google-URL nur benutzt, um zur wahren Zielseite zu gelangen (also die Hemmschwelle des Klicks reduziert). Spams und Viren-Versender machen das in eMails schon lange so.
Aktuell ('Jetzt kannst du sehen wer sich dein Profil ansieht', 'Sie können sehen, wer Ihr Profil...') leitet die Google-URL meist auf einen Blogspot-Webspace (Who-Spying-u etc.) mit den üblichen Clickjacking-Tricks hin. Und wenn man sieht, wer diesen anklickt, dann dürfte der Trick mit der Google-Adresse erfolgreich gewesen sein. Unser Hinweis...
Nicht alle Links anklicken!
Spam/Viren in Facebook funktionieren durch Klicks, die unsichtbar auf bösartige Inhalte umgeleitet werden. Klicken Sie daher nur auf vertrauenswürdige Querverweise, die Sie erwarten. Wer Ihr Profil besucht hat, Ihre Stalker sind oder die App, die Facebook gratis macht, gehören definitiv nicht zu den seriösen Angeboten!
...hat damit einmal mehr an Bedeutung gewonnen. Bitte weitersagen und nicht alles anklicken, was Facebook anzeigt ;-)
Ostereier von Facebook gesendet
Das Social Network hat die Feiertage genutzt, um ein paar Funktionen nachzurüsten. Welche Eier uns Facebook in den letzten Tagen und Stunden versteckt hat, finden Sie hier.
Facebook Questions, die Fragen, die man Usern stellen kann, wurden beispielsweise in den englischen Gruppen veröffentlicht. Fragen an die Runde zu stellen geht damit mit einer Art 'Voting' einfacher. Die Funktion soll bald auch in deutsch verfügbar sein.
Endlich gibt es in den Gruppen auch richtige Fotoalben. Bisher konnte man da nur mühsam einzelne Fotos in den Nachrichtenstream posten, nun sind ganze Alben machbar - ganz genau so wie bei Seiten oder in Profilen auch, nur auf die Gruppe bezogen.
Gruppen können nun auch so eingestellt werden, dass der Admin neue Mitglieder freigeben muss. Bei all dem Erfolg der neuen Gruppen sollen die alten Facebook-Gruppen immer weniger relevant werden. Facebook wird diesen alten Gruppen daher auch bald ein Werkzeug zur Konvertierung bieten. Wie sich die alten Gruppen, die den Seiten ähnlicher waren, mit tausenden 'Fans' als neue Gruppen 'anfühlen', wird noch spannend werden. Die neuen Gruppen sind in der Regel ja weniger Mitglieder als es früher war.
Neues auch bei der Werbung
Neugierig, was passiert, wenn Google™ demnächst auch mitspielt!
Nicht nur bei den Gruppen hat Facebook nachgelegt. Auch die gesponserten Inhalte dürften trotz Protesten sehr erfolgreich sein. Dort hat Facebook gleich drei weitere Typen an Werbung eingeführt.
Wenn jemand eine App nutzt, ein Spiel einsetzt oder eine Seite innerhalb einer Website (Domain) weiterleitet, so kann der entsprechende Eintrag in den Statusmeldungen nun auch für Werbung genutzt werden. Insbesondere die Domain-Sponsorings erlauben eine werbliche Ansprache von Usern überall dort, wo die eigene Website im Spiel ist.
Gesendet, nicht geteilt
Und dann ist da noch der 'Send'-Button, der dem 'Like' beiseite gestellt wird und ähnlich dem 'Share'-Button agiert. Alles klar? Das neue 'Senden' ist also ähnlich dem alten 'Teilen'. Zwar kann man damit keine Statusmeldung absetzen, dafür 'sendet' der neue Button Links auch an Gruppen.
Besonderes Augenmerkt legte Facebook auf das Senden von Links auch an eMail-Adressen. Der Sende-Knopf könnte damit die Empfehlungs-Buttons auf Websites funktionell ersetzen und erweitern. Und so mancher Webmaster wird auf die Social-Bookmark-Buttons anderer Netze auch gleich verzichten, wenn Facebook den Empfehlungs-Bereich in einem Knopf gleich frei Haus liefert.
Zu vermuten ist, dass der kürzlich aufgewertete Like-Button die Funktion des alten 'Share'-Buttons übernimmt (was er ohnehin schon tut) und das 'Send' dem 'Share' dann endgültig die Berechtigung zur Existenz nimmt. 'Teilen' dürfte es also nicht mehr lange geben, steht zu vermuten. Und so mancher bissige Kommentar meint, der Grund liegt in der Natur des Menschen, die es mit dem Teilen nicht so hat...