Sonntag 6. Juli 2008


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Kann es sich ein Unternehmen, ein "Freiberufler" oder eine Organisation heute noch leisten, im Internet nicht gefunden zu werden ? Genügt dafür eine ansprechende Homepage ? Wir diskutieren gerne mit Ihnen über dieses Thema und haben auch etwas "Lesestoff" zusammengetragen aus verschiedensten Quellen. Kontaktieren Sie uns doch !

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Die Quellenangaben sind jeweils vor dem Artikel !

Quelle:© Statistisches Bundesamt Deutschland

Private Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien

Internet aktivitäten von Personen zu privaten Zwecken im ersten Quartal 2006
Altersgruppen Senden und Empfangen von E-Mails Suche nach Informationen über Waren und Dienstleistungen Nutzung von Reisedienstleistungen Online-Banking
Angaben in %
10 bis 24 Jahre 81 69 35 21
25 bis 54 Jahre 88 90 61 52
über 54 Jahre 82 80 63 42

 

Die roten Bereiche sagen es ganz eindeutig aus: heute schaut man/frau zuerst im Internet und kauft dann doch lokal ! Lesen Sie weiter, denn für Wirtschaftstreibende ist es unabdingbar, was zuerst sehr seltsam klingt: wer "lokal im Internet" schnell gefunden wird mit einen ansprechenden Angebot, der wird das Geschäft machen.

Was dabei in Österreich leider Tatsache ist: die meisten Unternehmen geben viel Geld aus zur Erstellung und Wartung einer professionellen, informativen und schönen Homepage. Dafür, dass Sie auch gefunden wird, wird wenig getan. "Uns kennt man in Graz eh und wenn man uns im Google (mit Namen) sucht, sind wir eh ganz vorne". Bei InfoGraz kommen Sie mit einem Bruchteil der Erstellungskosten Ihrer Homepage zu Ihren potentiellen Kunden!

Quelle: © Wirtschaftskammer Österreich

November 2007: Enormes Potenzial, nicht nur für Internet-Handel

Chancen für KMU liegen in der Professionalisierung und Innovation.

2007 gibt es in Österreich 3.200 Online-Shops im Internet-Einzelhandel. 91 Prozent des Netto-Jahresumsatzes werden in Österreich erzielt. Das ergibt eine aktuelle Internetstudie von KMU-Forscher Peter Voithofer.

1,8 Millionen Käufer im Netz.

"2,8 Millionen Österreicher informieren sich vor einem Kauf im Geschäft im Internet", so Voithofer. Tatsächlich im Netz eingekauft haben 1,8 Millionen Österreicher. Die Altersgruppe liegt zwischen 20 und 29 Jahren. Die online meist gekauften Produkte stammen aus dem Elektro- und Textilbereich. Durchschnittlich gibt der Internet-Käufer 800 Euro im Jahr aus. Voithofer geht weiters davon aus, dass in Zukunft mehr Österreicher im Internet einkaufen werden. Grund: zukünftige Generationen wachsen mit dem Netz auf und nutzen es nicht nur als Informationsquelle.

Soweit die offizielle Studie. Was da nicht untersucht wurde, ist der restliche Bereich, außerhalb des Handels. Hier ist aber Statistik Austria immer wieder eine gute Quelle und auch internationale Studien kommen zu gleichen Ergebnissen, nur leicht unterschiedlich dadurch, wie weit in einem Land das Internet sich schon entwickelt hat -> da ist Österreich an führender Stelle.

Quelle: © Statistik Austria

Private Haushalte

Bereits 71% der Haushalte in Österreich waren zum Befragungszeitpunkt (Februar – März 2007) mit einem Computer ausgestattet. Im selben Zeitraum 2006 waren es 67% gewesen. Diese Daten sind das Ergebnis einer Erhebung, die von STATISTIK AUSTRIA zum sechsten Mal in Österreich durchgeführt wurde. Es konnten Daten von rund 5.000 Haushalten mit mindestens einem Haushaltsmitglied im Alter von 16 bis 74 Jahren und rund 11.000 Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren hochgerechnet werden. Da die Erhebung vom Europäischen Statistischen Amt (EUROSTAT) beauftragt wurde und alle EU-Mitgliedsländer durch eine Verordnung verpflichtet sind teilzunehmen, ist es möglich, die Ergebnisse dieser Erhebung innerhalb der EU zu vergleichen. Ergebnisse auf EU-Ebene für 2007 werden voraussichtlich gegen Ende des Jahres verfügbar sein.

60% der Haushalte hatten Zugang zum Internet. In Österreich verwendeten 76% der Haushalte mit Internetzugang als Zugangsgerät einen PC. Der Anteil der Haushalte, die sich in Österreich für einen Breitbandanschluss entschieden haben, lag bei 46%.

In den letzten drei Monaten vor dem Befragungszeitpunkt haben 73% der befragten Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren in Österreich einen Computer benutzt. Bei der Internetnutzung gab es in Österreich im erwähnten Zeitraum 67% Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren, die das Internet nutzten.

Unternehmen

Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien wird für Unternehmen immer wichtiger. Nur noch wenige Unternehmen kommen ohne Internetzugang aus. Im Jänner 2007 nutzten 97% der österreichischen Unternehmen mit mehr als 9 Beschäftigten das Internet. Dies zeigen die Ergebnisse einer Erhebung, die von der STATISTIK AUSTRIA zum siebten Mal durchgeführt wurde. Über 2.900 Unternehmen mit mehr als 9 Beschäftigten in den Wirtschaftszweigen Sachgütererzeugung, Bauwesen, Handel, Beherbergungswesen, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungswesen sowie unternehmensbezogene Dienstleistungen und Film- und Videoherstellung haben an der Befragung teilgenommen. Da die Erhebung vom Europäischen Statistischen Amt (EUROSTAT) beauftragt wurde und alle EU-Mitgliedsländer durch eine Verordnung verpflichtet sind teilzunehmen, ist es möglich, die Ergebnisse dieser Erhebung innerhalb der EU zu vergleichen.

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für eine Website, um ihr Unternehmen im Internet zu präsentieren. Im Jänner 2007 haben bereits 79% aller Unternehmen eine eigene Website. Immer stärker setzt sich auch der Trend eines schnelleren Zugangs zum Internet durch. Während drei von vier Unternehmen bereits auf eine Breitbandverbindung für den Internetzugang zurückgreifen, nimmt der Anteil einer ISDN-Verbindung deutlich ab (weniger als ein Drittel aller Unternehmen). Ein wichtiger Zweck der Internetnutzung ist nach wie vor der Behördenkontakt. 81% der Unternehmen nutzen online E-Government-Services.

58% der Unternehmen haben im Jahr 2006 Waren und Dienstleistungen über elektronische Netzwerke eingekauft. Während 56% aller Unternehmen das Internet für ihre Einkäufe nutzten, waren es nur 7%, die über andere elektronische Netzwerke eingekauft haben. Auch bei den Verkäufen erfreuen sich elektronische Netzwerke immer größerer Beliebtheit. 22% aller Unternehmen haben im Jahr 2006 Verkäufe elektronisch abgewickelt, darunter 20% über Internet und 4% über andere elektronische Netzwerke. Erstmals liegt der Anteil der über elektronische Netzwerke getätigten Umsätze im Vergleich zum Gesamtumsatz über der 10%-Marke. Im Jahr 2006 wurden 36,3 Mrd. EUR elektronisch umgesetzt, davon 27,5 Mrd. EUR über andere elektronische Netzwerke (2005: 25,9 Mrd. EUR) und 8,8 Mrd. EUR über das Internet (2005: 6,4 Mrd. EUR). Ein Grund für den Anstieg der elektronischen Transaktionen könnte die vereinfachte Durchführung der Auftragsbearbeitung der Unternehmen sein, denn bereits über 56% der Unternehmen setzen spezielle Software-Systeme zur Auftragsbearbeitung ein, die mit anderen EDV-Systemen unternehmensintern als auch -extern verlinkt sind.

Quelle:© Statistisches Bundesamt Deutschland

Informationsgesellschaft

Mobilfunk, Computer und Internet sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien haben sich in den letzten Jahrzehnten rasant weiter entwickelt und begegnen uns heute in allen Lebensbereichen.

So bieten Netzwerke und allen voran das Internet einen leichteren Zugriff zu weitreichenden Informationen und eröffnen stetig neue Nutzungsmöglichkeiten. Im ersten Quartal 2006 nutzten zwei Drittel der Personen ab 10 Jahren (65%) das Internet. Der Anteil der Internetnutzer ist damit im Vergleich zu 2005 (61%) um vier Prozentpunkte gestiegen. 85% dieser Internetnutzer verschickten oder empfingen E-Mails, 55% nahmen über das Internet Reisedienstleistungen und 52% das Online-Banking in Anspruch.

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