FachärztInnen
Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Eckart von Hirschhausen
Meistens ist es ernst, wenn wir einen Facharzt brauchen. Trotzdem zuerst Zitate des Medizin-Kabarettisten Eckart von Hirschhausen, der 1994 magna cum laude an der Universität Heidelberg promovierte und trotzdem seinen Beruf zugunsten des Humors aufgab. Wahrscheinlich hat er so viel mehr Menschen glücklicher gemacht!
"Bei Warzen an den Händen rät der Mediziner gelegentlich zum „Besprechen“. Das kann man natürlich auch mit Brustwarzen tun, doch diese verhalten sich beratungsresistent. Sie werden durch zusprechen nicht kleiner– im Gegenteil. Am besten reden Sie Brustwarzen englisch an: Als „nipple“! Das klingt leicht, fröhlich, lädt zum Gernehaben ein. Denn schließlich wissen wir alle, was eine Brust mit einer Märklineisenbahn gemeinsam hat: Eigentlich sind sie für die Kinder gedacht, am liebsten aber spielen damit die Väter."
In Österreich ist man mit der Promotion zunächst Doktor der gesamten Heilkunde (Doctor medicinae universae/Dr. med. univ.). Selbständig als Arzt tätig werden darf man nur, wenn für drei Jahre im Rahmen des »Turnus« verschiedene (definierte) Disziplinen durchlaufen wurden und die Arbeit vom jeweiligen Abteilungsvorstand positiv bewertet wurde. Danach ist eine weiter abschließende Prüfung abzulegen. Damit hat man das »jus practicandi« erworben, also die Berechtigung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt für Allgemeinmedizin.
Alternativ kann sofort nach der Promotion die (meist sechsjährige) Ausbildung zu einem Facharzt erfolgen, nach der wiederum eine Prüfung abzulegen ist. Viele Fachärzte absolvieren den Turnus allerdings vor Beginn der Ausbildung ganz oder teilweise. © WikipediA
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