Der israelitische Friedhof Graz 1865-2010Zurück

Nächster Termin am 21.07.2010 um 10:00 bis 18:00

Eine Annäherung. Eine Ausstellungskooperation des ISTBau, Institut für Stadt- und Baugeschichte, TU Graz und des stadtmuseumgraz.

Die Art und Weise, wie Menschen mit dem Tod umgehen verweist auf die Befindlichkeit einer jeweiligen Gesellschaft. Darin spiegeln sich soziale Strukturen, politische Verhältnisse und der Stellenwert des Individuums in der Gesellschaft wider. Friedhöfe legen Zeugnis einer Zeit ab und hinterlassen architektonische Spuren. Sie sind Orte der Kultur und ihres Wandels, des Gedächtnisses und der Geschichte, Orte der Ruhe, des Glaubens und der Toleranz, der Trauer und  der Hoffnung. "

Bejt haChaim", Haus des Lebens, lautet die hebräische Bezeichnung für Friedhof. Studierende der Architekturfakultät der TU Graz haben sich im Wintersemester 2009/2010 diesem Thema angenähert und im Sommersemester 2010 vertieft. Die Dokumentation des Israelitischen Friedhofes in Graz in Modell, Bild und Schrift ermöglicht vielschichtige Lesarten dieses einzigartigen Ortes in Graz.

Thematisch ergänzt das Projekt die laufenden Ausstellungen im stadtmuseum um ein weiteres Stück Stadtgeschichte.

Eine Lehrveranstaltung unter der Leitung von Ninela Holtin am ISTBau, Institut für Stadt- und Baugeschichte,  Institutsleiterin Simone Hain, TU Graz
Studierende Martin Ewald Eggel, Maurice Rigaud, Filip Skoro, Visnja Somodi, Helene Thümmel, Tanya Zlateva
Ausstellungskonzept und Umsetzung: Ute Angeringer-Mmadu, Ninela Holtin, Oliver Jungwirth, Lola Seibt

 

Wann

Ort

Stadtmuseum Graz

Sackstraße 18 8010 Graz
Tel: +43 316 822 580

Das Stadtmuseum Graz ist das historische Museum der Landeshauptstadt Graz. Es sammelt, bewahrt und dokumentiert für die lokale Tradition bedeutsam erkannte Objekte. Es bereitet ihm anvertraute, im Eigentum der Stadt Graz stehende Zeugnisse der Geschichte, Künste, Kultur und Wissenschaften wissenschaftlich auf und macht sie einer breiten Öffentlichkeit so zugänglich, dass Verständnis fjür die historischen Entwicklungen und Zusammenhänge in diesen Bereichen geweckt wird.