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Was man über die UNESCO-Stätten in Graz wissen sollte

Die Hauptstadt der Steiermark in Österreich ist immer wieder ein beliebtes Ausflugsziel für Städtetouristen. Die Stadt konkurriert mit großen Namen wie Wien und Salzburg.

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Dabei punkten vor allen die Orte, die in Graz als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet sind. Sogar Schulen und Lehrstühle stehen ganz im Zeichen der Werte der internationalen Organisation.

Mit dem Flugzeug nach Graz

EU-City-Hopping kann im Handumdrehen organisiert werden. Um die vielen UNESCO-Stätten in Graz aus nächster Nähe zu erleben, bedarf es nicht viel. Ein langes Wochenende reicht aus. Das eigene Auto kann direkt beim Parken am Flughafen Zürich, Frankfurt oder Berlin zurückgelassen werden. Damit spart man sich viel Fahrzeit und natürlich die Parkplatzsuche.

In Graz ist man mit der Graz Card sehr gut unterwegs. Diese gibt es mit verschiedenen Tarifen, die unterschiedliche Zonen der Stadt abdecken. In dieser Touristenkarte sind ebenfalls einige Eintrittsgelder zu den Höhepunkten der Stadt enthalten. Zu einigen der beliebtesten Besuchermagneten zählen die UNESCO-Weltkulturstätten.

Grazer Altstadt: Charmant, quirlig und gemütlich

Bereits seit mehr als 25 Jahren zählt die Grazer Altstadt zu den Welterbestätten. Damit wird das gut erhaltene Viertel im Stadtzentrum geehrt, das zu den am besten erhaltenen Stätten in Mitteleuropa zählt. Besucher finden hier eine Mischung verschiedener Baustile, die von Gotik über Barock bis hin zur Renaissance reichen. Besonders interessant wird diese Kombination, wenn sie mit modernen Elementen aufgefrischt wird. 

Die Stadt bietet verschiedene Rundwege an, mit denen man verborgene Innenhöfe, alte Holztreppen, Schlossberge und besonders gut erhaltene Fassaden entdecken kann. Hinzu kommt die lebendige Künstlerszene, die mit Handwerkskunst, Ateliers, kleinen Läden und Cafés für moderne Akzente sorgt.

Schloss Eggenberg: Barockes Kunstwerk im Zeichen der Zeit

Seit 2010 gehört auch das gut erhaltene Schloss Eggenberg zum berühmten Weltkulturerbe. Erbaut wurde das Schloss im frühen 17. Jahrhundert. Wer sich die Details des Schlosses etwas genauer ansieht, merkt schnell, dass hier die Zeit und die Jahreszeiten einen großen Einfluss genommen haben. Insgesamt gibt es 365 Fenster im Schloss, die auf 31 Räume verteilt sind. Hinzu kommen 24 Prunkräume, die zusammen 60 Fenster besitzen und von 4 Ecktürmen eingerahmt werden. All das sind Anspielungen auf verschiedene Zeit- und Jahresintervalle. 

Noch deutlicher wird die Vorliebe für neue Wissenschaften im Planetensaal. Bereits 1678 wurde die Deckenmalerei angebracht, die die bis dato bekannten sieben Planeten zeigt. Die zwölf Tierkreiszeichen dürfen nicht fehlen. Sie befinden sich an den Seitenwänden des Saals. Das Schloss ist ein beeindruckender Bau, der zeigt, dass der Erbauer seiner Zeit voraus war und die Basis für ein forschendes, zukunftsorientiertes Graz legte.

UNESCO-Lehrstühle in Graz

Österreich und Graz sind Teil des UNESCO-Schulprojektes. Nicht nur an Schulen, sondern auch an Universitäten werden weltweit die Kernpunkte der Organisation gelehrt. Menschenrechte, Nachhaltigkeit, Toleranz und Klimawandel sind einige der Schwerpunkte bei den Schulen und Bildungseinrichtungen, die zum UNESCO-Netzwerk gehören. In Graz befinden sich zwei Lehrstühle der UNESCO an der Grazer Universität, die speziell die Themen der UNESCO unterstützen.

Hinzu kommen Städtepartnerschaften, die Diskriminierung vorbeugen sollen. Die Werte der internationalen Organisation werden in Graz nicht nur durch die Welterbestätten gezeigt, sondern auch durch kontinuierliche Bildung und Forschung mit Fokus auf die Grundrechte der Menschen.

Fazit

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Graz ist eine facettenreiche Stadt, die mittelalterlichen Charme mit modernen, zukunftsorientiertem Denken verbindet. Zwischen barocken und gotischen Gemäuern befinden sich Kreativwerkstätten mit multikulturellem Charme und in den Universitäten werden die Werte der UNESCO an die nächste Generation weitergegeben.

Bildrechte

© Foto von Leonhard Niederwimmer auf Unsplash

© Foto von 3DVISU auf Unsplash

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