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Die wertvollsten Edelmetalle im Vergleich

Gold und Silber gehören zu den bekanntesten Edelmetallen und werden vor allem in der Schmuckindustrie vielfach genutzt. Da Gold auch langfristig nicht an Wert verliert, dient das wertvolle Material außerdem als nützliche Wertanlage.

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Wir gehen in unserem heutigen Artikel auf die Besonderheiten der wichtigsten Edelmetalle ein und verraten, worin sich die einzelnen Materialien unterscheiden.

Gold - Einzigartig und ideal für die Schmuckherstellung

Gold weist eine ockergelbe Färbung auf und gehört zu den gefragtesten Edelmetallen. Durch die besondere Weichheit lässt sich Gold sehr gut formen und beispielsweise in dünne Schichten Blattgold umwandeln. Gold ist im Gegensatz zu anderen Edelmetallen absolut beständig gegenüber Sauerstoff und Wasser, sodass bei diesem Material keinerlei Verfärbungen entstehen. Gold wird seit jeher für die Herstellung von Münzen und ansprechenden Schmuckstücken verwendet. In der Regel besitzen Golderzeugnisse einen Stempel mit drei Ziffern, der auch als „Punze“ bezeichnet wird. Diese Prägung gibt den Feingoldgehalt an, der üblicherweise in Tausendstel bemessen wird. Sofern Sie noch keine Erfahrung mit Goldankauf besitzen, sollten Sie sich mit diesem Wert zunächst vertraut machen. Hochwertiger Schmuck basiert in der Regel zumindest auf 585er bzw. 14-karätigem Gold.

Da Gold in seiner Reinform sehr weich ausfällt, wird für die Legierung grundsätzlich noch ein weiteres Metall genutzt. Je nach gewähltem Material kann demnach die Farbe des Goldschmucks variieren. So basiert Schmuck aus Gelbgold auf den Materialien Gold, Silber und Kupfer. Rotgold zeichnet sich hingegen durch einen hohen Kupfergehalt aus. Bei Schmuckstücken aus Weißgold werden entweder Palladium, Nickel oder Silber beigemischt.

Gut zu wissen: Da sich Gold bei geringer Hitzeeinwirkung schmelzen lässt, ist das Edelmetall perfekt für die Weiterverarbeitung geeignet.

Silber - Vielseitig und edel

Silber dient seit vielen Jahren als begehrtes Schmuckmaterial und hat bis heute nichts von seinem Glanz verloren. Das Edelmetall lässt sich aufgrund seiner Weichheit perfekt verarbeiten und dient daher als Grundmaterial für Besteck, Münzen,  Schmuck sowie Dekoartikel. Der Gehalt an Feinsilber wird in Promille angegeben, sodass die jeweiligen Schmuckstücke eine Prägung mit drei Ziffern aufweisen. So werden Erzeugnisse aus Sterlingsilber in der Regel mit den Ziffern 925 geziert. In diesem Fall weist das Schmuckstück einen Feinsilbergehalt von 92,5 Prozent auf. Die üblichen 7,5 Prozent basieren auf einem anderen Metall, wie beispielsweise Kupfer. Im Gegensatz zu Platin oder Gold ist Silber jedoch nicht beständig gegen Umwelteinflüsse. So reagiert das Edelmetall mit Schwefelwasserstoff und läuft an der Oberfläche dunkel an. Das dunkle Silbersulfid lässt sich jedoch mit einem passenden Poliertuch mühelos beseitigen.

Unser Hinweis: Silber ist unverzichtbar für die Herstellung von Goldschmuck. So besitzt Rotgold, Gelbgold sowie Weißgold einen geringen Silbergehalt, der das Gold fester werden lässt.

Platin - Ein Edelmetall mit einem besonderen Seltenheitswert

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Platin weist auf den ersten Blick klare Ähnlichkeiten zu Silber auf. Allerdings sind die hervorragenden Materialeigenschaften des Edelmetalls am ehesten mit denen von Gold zu vergleichen. Platin überzeugt durch seine Festigkeit sowie Langlebigkeit. Das Material strotzt jeglichen Witterungseinflüssen und weist im Zusammenspiel mit Sauerstoff keinerlei Korrosionen auf. Allerdings besitzt das Edelmetall einen hohen Schmelzpunkt, sodass die Verarbeitung nicht ganz einfach ist. Zudem hat Platin einen hohen Seltenheitswert, sodass auch die Gewinnung des Materials sehr anspruchsvoll ist.

Gut zu wissen: Platinschmuck besitzt häufig einen sehr hohen Feingehalt von über 90 Prozent. Für die Legierung von Platinschmuck wird oftmals Kupfer verwendet

Fazit: Jedes Edelmetall hat ganz eigene Vorzüge

Die Auswahl an Edelmetallen ist groß, sodass Sie problemlos das passende Schmuckmaterial finden sollten. Nicht selten werden die einzelnen Edelmetalle miteinander kombiniert, sodass die positiven Materialeigenschaften bestmöglich ausgeschöpft werden. Wir hoffen, dass wir Ihnen heute einen guten Überblick verschaffen konnten und wünschen Ihnen viel Spaß beim Tragen Ihrer Schmuckstücke!

Bildrechte

© Bild von Matthias Wewering auf Pixabay 

© Bild von yMediaStock auf Pixabay

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