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Bitcoin-Rausch - Droht erneuter Absturz wie schon 2018?

Der Bitcoin befindet sich aktuell wieder auf einem Höhenflug und erreicht vor kurzem sein neues Allzeithoch von knapp 20.000 US-Dollar (19.904,46 US-Dollar am 01. Dezember 2020).

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Aktuell scheint die Rallye jedoch wieder etwas abgebremst zu sein. Die Gründe für den rasanten Kursanstieg liegen zum einen in der allgemein vorherrschenden Unsicherheit in den Märkten und der Suche nach alternativen Anlagen, aber auch am Markteintritt von großen institutionellen Investoren.

Die Frage, die sich nun viele Anleger stellen ist, ob ein ähnlicher Absturz droht wie zu Beginn des Jahres 2018, nach dem der Bitcoin Kurs schon einmal kurzzeitig in ähnliche Höhen schoss, um sich dann genauso rasant wieder nach unten zu bewegen. Hier eine Liste mit Krypto Brokern für diejenigen, die ebenfalls von der weiteren Kursentwicklung des Bitcoins profitieren wollen. Bei den Anbietern kann übrigens auch auf fallende Kurse spekuliert werden.

Fakt ist: Investitionen in den Bitcoin bleiben nach wie vor risikoreich

Kryptowährungen leben wie andere Währungen in erster Linie vor allem vom Vertrauen, dass in sie gesetzt werden. Der Bitcoin hatte in dieser Hinsicht lange Zeit einen schweren Stand gehabt. Die Gründe waren ganz unterschiedlich. In der Anfangszeit war die Kryptowährung eher etwas für Insider und eine Art Lifestyleprodukt für Nerds und erweckte wenig Vertrauen bei den normalen Anlegern. Es gab zum Beispiel auch Meldungen von auf den Tauschbörsen „verschwundenen“ Bitcoins. Darüber hinaus gab es immer wieder Kritik wie an dem hohen Stromverbrauch beim Mining oder an der zu lange dauernden Bearbeitung von Transaktionen in der Blockchain.

Außerdem kam zeitweise Skepsis auf, weil mit dem Bitcoin, anders als bei anderen Kryptowährungen kein Zusatznutzen vorhanden ist und die Rechenleistung des Netzwerkes damit nicht für den Einsatz im Internet der Dinge oder bei grenzüberschreitenden Finanztransaktionen von FIAT-Währungen zur Verfügung steht. Letztlich rückte jedoch das spekulative Moment immer mehr in den Vordergrund. Das hatte zu dem steilen Anstieg zum Ende des Jahres 2017, aber auch zum genauso rasanten Absturz des Bitcoin-Kurses Anfang des Jahres 2018 geführt.

Ähnliche Anzeichen wie vor drei Jahren?

Einige große institutionelle Investoren stiegen seinerzeit in den Bitcoin ein und sorgten so für eine Kursexplosion, um sich kurze Zeit später genauso schnell wieder zurückzuziehen und ihre Bestände zu verkaufen. Viele Kleinanleger, die seinerzeit auf den Zug aufgesprungen waren, mussten, weil sie nicht schnell genug reagiert hatten, schmerzliche Verluste hinnehmen. Eine ähnliche Entwicklung droht auch in der aktuellen Situation. Es muss damit gerechnet werden, dass viele Anleger noch vor Weihnachten Kasse machen wollen. Das würde dazu führen, dass der Bitcoin-Kurs wieder korrigiert werden würde.

Ein ähnlich tiefer Fall wie im Jahr 2018 ist indes nicht unbedingt zu erwarten. Die Voraussetzungen haben sich gegenüber 2018 geändert. Der Bitcoin ist um einiges „seriöser“ oder „erwachsener“ geworden. Der Handel über die Tauschbörsen funktioniert heute einwandfrei.

Der Bitcoin beziehungsweise Bitcoin-basierte Werte wie die Aktie der Bitcoin Group ist Bestandteil in einiger „klassischer“ Finanzinstrumente wie zum Beispiel im von der Investmentgesellschaft Invesco aufgelegten Invesco Elwood Global Blockchain ETF (ISIN: IE00BGBN6P67) und somit bereits fester Bestandteil der Finanzindustrie. Darüber hinaus sind viele der anfänglichen Probleme mit der Blockchain mittlerweile angegangen worden.

Alles in allem jedoch sollten Anleger derzeit eher zurückhaltend sein und die Entwicklung Anfang des nächsten Jahres abwarten. Umgekehrt kann, zum Beispiel mit CFDs auch auf ein Fallen des Bitcoin-Kurses spekuliert werden.

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