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Die schönsten Fahrradrouten in Österreich

Österreich ist ein Land der Radfahrer. In den großen Metropolen des Landes entwickelt sich das Fahrrad zunehmend zu einer echten Alternative zum Auto.

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Die Radtouren Österreichs führen unter anderem durch herrliche Naturlandschaften und Waldgebiete.

Hinzu kommt, dass es eine beachtliche Zahl an Radtouren und Fahrradwegen gibt, die für unterschiedliche Zielgruppen geschaffen sind. Ob Familien mit Kindern, leidenschaftliche Offroad-Fahrer, naturverbundene Paare oder Langstreckenfans, für alle gibt es die passenden Fahrradrouten in Österreich. Dieser Ratgeber stellt eine Auswahl der schönsten Strecken vor und erklärt, was sie im Einzelnen auszeichnet.

Der Tiroler Innradweg – Radfahren zu kulinarischen Highlights

Tirol ist als Region bei Radfahrern äußerst beliebt. Insgesamt stehen 920 km an Radwanderwegen zur Auswahl, die teils unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Viel genutzt sind die kulinarischen Radtouren Tirols. Hier fahren die Menschen durch bildschöne Landschaften und kommen immer wieder an tollen Restaurants vorbei und kehren in idyllischen Gaststätten ein. Sportliche Erfolge und köstlicher Genuss gehen Hand in Hand und lassen die Fahrradtour zu einem unvergesslich schönen Erlebnis werden. Gerade mit Gravel Bikes, die das Beste aus City-Bike und Mountainbike vereinen, macht diese Tour großen Spaß. Wer noch auf der Suche nach einem Rad oder Informationen zu dieser Fahrradvariante ist, findet bei Bikester hochwertige Gravel Bikes.

Großer Beliebtheit erfreut sich der Tiroler Innradweg. Der Radweg ist rund 200 km lang und für erfahrene Sportler und Familien gleichermaßen geeignet. Die Tour ist relativ eben, sodass keine große Kondition vorhanden sein muss, um ihn zu meistern. Außerdem führt die Strecke lange Zeit am Wasser entlang, was gerade an Sommertagen für angenehme Abkühlung sorgt. Immer wieder besteht die Möglichkeit, Schlösser und Burgen zu besuchen oder sich in den diversen Altstätten eine gute Zeit zu machen. Außerdem gibt es eine beachtliche Zahl an Restaurants und Cafés entlang des Weges, in denen die Gäste typisch österreichische Köstlichkeiten probieren können.

Der Donau-Radweg

Der Donau-Radweg ist für alle geeignet, die gerne eine entspannte und abwechslungsreiche Fahrradtour machen wollen. Die einzelnen Etappen sind so gehalten, dass sie ohne großen Aufwand gemeistert werden können und am Ende erwartet die Radbegeisterten ein herrlicher Aufenthalt in Wien. Insgesamt sollten etwa 12 Tage für diese Tour eingeplant werden. So haben die Radfahrer die Möglichkeit, die Schönheit der Donau auf sich wirken zu lassen, immer wieder Rast zu machen und sehenswerte Städte wie Passau, Linz oder Wachau entlang der Strecke zu besuchen.

Die Strecke ist flach gehalten und nur gelegentlich abschüssig. Es muss somit nicht viel Kraft aufgewendet werden, um die einzelnen Streckenabschnitte zu meistern. Der Radweg ist gut ausgebaut und wird kontinuierlich in Schuss gehalten. Der Großteil der Strecke findet fernab von Straßen und motorisiertem Verkehr statt, sodass die Radfahrer die großartige Natur Österreichs ganz auf sich wirken lassen können. Es lohnt sich, in Wachau einen Weinberg zu besuchen und den herzlichen und hilfsbereiten Menschen der Region zu begegnen.

Die Großglockner-Hochalpenstraße

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Für eine Fahrradtour durch Österreich stehen ganz unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zur Auswahl.

Die Großglockner-Hochalpenstraße gehört zu den beliebtesten Radfernwegen Österreichs. Hierbei handelt es sich um eine sehr anspruchsvolle und schwierige Tour, die nur von erfahrenen Radfahrern mit sehr guter Kondition und verlässlichen Rädern angegangen werden sollte. Die Tour ist 252 km lang und führt von Salzburg nach Kärnten. Sie zeichnet sich durch eine bildschöne Berglandschaft aus und ist reich an Pässen und Panoramastraßen. Während der Tour müssen Radfahrer insgesamt 1.700 Höhenmeter überwinden.

Entlang der Strecke gibt es einiges zu entdecken. So können Interessierte den Wild- und Freizeitpark Ferleiten besuchen oder sich in Städten wie Heiligenblut oder Gmünd eine gute Zeit machen. Letztere ist als Künstlerstadt bekannt und hat eine Vielzahl kultureller Highlights zu bieten. Des Weiteren ist der UNESCO-Biosphärenpark Nockberge einen Besuch wert und lässt vor allem die Herzen von Naturfreunden höher schlagen. Zudem hat Österreich viele interessante Märkte zu bieten.

Der Neusiedler-See-Radweg

Beim Neusiedler-See-Radweg handelt es sich um eine familienfreundliche Tour mit leichtem Schwierigkeitsgrad. Die Strecke ist insgesamt 124 km lang und komplett eben. Radfahrer müssen sich folglich nicht mit großen Steigerungen abplagen, sondern können die wunderschöne Landschaft der Region voll auf sich wirken lassen. Wer eine erste Tour mit Kindern ausprobieren möchte, liegt mit dem Neusiedler-See-Radweg genau richtig. Die Wege sind gut ausgebaut und Natur- und Schotterwege sorgen für Abwechslung.

Bei dieser Tour können Radfahrer den Nationalpark Neudsiedler-See-Seewinkel besuchen und die zum UNESCO-Welterbe gehörige Landschaft bestaunen. Der Nationalpark ist unter anderem für seine vielen verschiedenen Vogelarten bekannt, weswegen es sich lohnt, ein Fernglas mitzunehmen. Es besteht die Möglichkeit, die komplette Strecke durch das Burgenland und Ungarn mit dem Rad zurückzulegen oder einzelne Abschnitte mit der Fähre zu fahren. Es lohnt sich, während der Tour einen Abstecher nach Rust zu machen. Rust trägt den Beinamen „Stadt der Störche“ und hat eine gemütliche Atmosphäre und viele weltoffene Menschen zu bieten.

Der Ötztal Radweg

Der Ötztal Radweg ist eine mittelschwere Tour von knapp 50 km Länge. Radfahrer haben von hier aus einen großartigen Blick auf die Ötztaler Alpen und können entlang herrlicher Obstanbaugebiete fahren. Insgesamt müssen auf der Tour 865 Höhenmeter überwunden werden. Radfahrer sollten etwa 5 Stunden Zeit für die Strecke einplanen. Besonders viel Freude bereitet die Tour von Mitte März bis Anfang Oktober. Es ist wichtig, dass die Radfahrer eine gute Kondition und eine erprobte Technik besitzen.

Auf der Tour erwarten die Sportler der Abenteuerpark Area 47 und der Stuibenfall. Letzterer ist einer der größten Wasserfälle Tirols und stellt ein faszinierendes Naturschauspiel dar. Wer sich entspannen möchte, kann zudem die Therme Aqua Dome besuchen. Eine Stärke dieser Strecke ist, dass sie zu großen Teilen fernab von Bundesstraßen verläuft und somit einen ungestörten Kontakt mit der Tiroler Naturwelt ermöglicht.

Fazit

Österreich ist ein wahres Paradies für Radfahrer. Für Einsteiger, erprobte Radler und professionelle Fahrer gibt es jeweils passende Strecken. Es ist wichtig, die eigene Kondition und Technik objektiv einzuschätzen, um größtmögliche Freude an den Touren zu haben. Außerdem lohnt es sich, in eine gute Ausrüstung und ein hochwertiges Fahrrad zu investieren. Unter anderem werden E-Bikes immer beliebter. So genügt ein minimaler Kraftaufwand, um die Strecken zu meistern, und es ist stets für einen hohen Fahrkomfort gesorgt. Je nach Wunsch können Radfahrer Fernradwege nutzen, Sternfahrten unternehmen oder sich die Natur rund um eine österreichische Metropole ansehen.

Bildrechte

© Rudy and Peter Skitterians pixabay.de CCO Public Domain

© Manfred Antranias Zimmer pixabay.de CCO Public Domain

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