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Flamenco

Die Geschichte des Flamenco
Die Entstehung der Flamencokunst ist das Ergebnis eines vielschichtigen kulturellen und sozialen Prozesses, der im Süden Spaniens (Andalusien) stattfand.
Vor allem zur Zeit der arabischen Herrschaft (711-1492), etablierte sich dort, im damals genannten “Al-Andalus“ das Musikgut unterschiedlichster Kulturen (jüdische Synagogengesänge, nordafrikanische Musik, türkische und persische Musik, syrisches und indisches Musikgut). Aus der Verschmelzung (“Fusión“) dieser Elemente entstand schließlich dieser für Andalusien so typische Musikstil.

Ausdrucksformen
Zu den verschiedenen Ausdrucksformen des Flamencos gehören Gesang, Gitarre, Tanz und Jaleos (rhythmisches Händeklatschen und anfeuernde Zurufe).
Davon ist der Gesang die früheste und wichtigste Komponente, Inspiration für Gitarre und Tanz. Die bis in die Antike zurückreichende Tanztradition Andalusiens findet in den zahlreichen Stilen des Flamencos ihren vollendeten Ausdruck. Diese Musik wurde aber erst durch ihr jüngstes Kind, die Flamencogitarre, über die Grenzen Spaniens hinaus bekannt.

Flamencotanz - Kunst zwischen Folklore und spanischem Ballet
Flamenco... eine “forma de vivir”, eine Lebensform, Ausdruck tiefgreifender Gefühle und eines unerbittlichen Dranges nach Freiheit, verzaubert all jene, die sich einmal auf ihn eingelassen haben.
Im Flamenco finden sich Elemente der christlichen, arabischen und jüdischen Kultur. Viele berühmte Interpreten des Flamencos stammen interessanter Weise von den Zigeunern, die im 15.Jh. n. Chr. über die Pyrenäen nach Spanien einwanderten. Es ist jedoch auszuschließen, dass sie den Flamenco als eigene Kunstform aus ihrem Herkunftsland, Indien, mitbrachten; ansonsten wäre der Flamenco auch in anderen europäischen Ländern unter den Zigeunern bekannt. Dies ist jedoch nicht der Fall.

Der Flamenco in seiner traditionellen Form setzt sich aus Solo-Gesang, Solo-Tanz und Solo-Gitarre zusammen. Alle drei Teile leben gemeinsam eine Form der Kommunikation, die für Uneingeweihte oft schwer verständlich ist. Die Themen, die der Flamenco anspricht, sind so vielfältig, wie das Leben selbst: Liebe, Leid, Leidenschaft, Tod, Alltagswitze und Lebensweisheiten; alles wird angesprochen und auf  eine besondere Art und Weise ausgedrückt. So gibt es für alle Ausdrucksformen unterschiedliche Tanzstile (insgesamt 38).

Der Flamencotanz unterscheidet sich sowohl von der landesüblichen Folklore, als auch vom Clásico Español, dem spanischen Ballet. Jene Tänze, die von der Folklore beeinflusst sind, werden in Spanien auch von der breiten Bevölkerung getanzt; die Formen jedoch, welche als Flamenco puro (traditionelle Flamencokunst) bezeichnet werden, beherrschen nur wenige. Flamenco erfordert eine langjährige Ausbildung, Geduld, Rhythmusgefühl und, was wohl das Wichtigste ist, viel Freude und Begeisterung für diese außergewöhnliche Kunstform. Das Alter spielt im Flamenco keine Rolle, denn während junge Künstler durch furiose Zapateados (rhythmische Fußtechnik) zu punkten versuchen, beeindrucken ältere durch ihre Ausdruckskraft.

Flamenco - für Wen?

•  Für alle, die Spaß an rhythmischer und ausdrucksstarker Bewegung, Ästhetik und körperlicher und geistiger Herausforderung haben!
•  Für alle, die Lust haben, sich in temperamentvolle Andalusierinnen mit wehenden Röcken und anmutigen Händen zu verwandeln, bzw. den galanten spanischen Señorito zu mimen!
•  Für Maturaklassen als Mitternachtseinlage für den Maturaball!
•  Für Senioren als Ausgleich, Haltungs- und Koordinationsschulung!
•  Für Musiker zur Rhythmusschulung und als Ausgleich!
•  Für Spanien-Fans ein Stück spanischer Lebenskultur!
•  Für Tänzer eine Erweiterung des Bewegungspotentials!


©  academia flamenca las hermanas

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