Liebeskummer – Symptome, Phasen und Überwindung
In sechs österreichischen Bundesländern wurden im Jahr 2017 mehr Ehen geschlossen als im Jahr zuvor.
Seit 21. November 2025 geht eine neue Linienverbindung an den Start, die direkt von Graz nach London fliegt: Die British-Airways-Tochter BA Euroflyer geht vom Flughafen Graz direkt nach London Gatwick, das ganze Jahr über und dreimal wöchentlich, immer Montags, Mittwochs und Freitags. Die einzige echte Direktverbindung beider Städte.
London galt für den Flughafen Graz lange als der größte Markt, für den es keine Direktverbindung gab. Wer von der Themse an die Mur wollte, musste bisher über Wien, Frankfurt oder München umsteigen.
Der Flug ist nicht nur für Urlauber gedacht. Graz hat den drittgrößten Flughafen Österreichs, und mit dem Drehkreuz Gatwick öffnen sich dafür Anschlüsse innerhalb der oneworld-Allianz, auch auf Langstrecke. Für Firmen in der Region mit Kunden oder Standorten in Großbritannien ist der Direktflug von Graz eine enorme Zeitersparnis. Nach kurzem Direktflug nach London, Urlaub, Einkaufsbummel, Meeting, Job und dergleichen.
Der Anteil britischer Gäste an den Nächtigungen in Graz und Umgebung liegt bei etwa 1,5 Prozent. Das entspricht rund 23.000 Übernachtungen im Jahr, eine kleine Größe neben dem Inlandsmarkt und Deutschland, die gemeinsam den Löwenanteil stellen. Gerade weil die Basis so klein ist, gilt der Markt als ausbaufähig. Mit der Verbindung nach Gatwick senkt sich die Schwelle für eine Städtereise nach Graz spürbar, weil die Umsteigeverbindungen wegfallen und die reine Flugzeit auf gut zwei Stunden schrumpft. Über Gatwick sind zudem Reisende aus weiteren britischen Städten angebunden, die dort umsteigen.
Ob aus der besseren Erreichbarkeit auch mehr Gäste werden, ist offen. Eine Flugverbindung schafft Angebot, keine Nachfrage. Der Tourismusverband Region Graz und Steiermark Tourismus setzen deshalb auf gezielte Werbung im britischen Markt, für die das Land Steiermark im Winter zusätzliche Mittel bereitstellte.
Es wird darum auch in Großbritannien kräftig um Touristen geworben. Erst recht für den Winterurlaub in Österreich. Denn auch Wien und Salzburg locken britische Besucher seit Jahren mit ihren Adventmärkten und sind in London deutlich bekannter. Die steirische Landeshauptstadt startet in diesem Segment von weit hinten.
Warum ausgerechnet Großbritannien, und warum jetzt? Die Antwort steht im Kalender der Grazer Hotellerie. Jänner, Februar und März sind traditionell schwach, der Advent dagegen zählt zu den stärksten Zeiten des Jahres. Wie das Stadtportal der Landeshauptstadt Graz berichtet, besuchten 2024 knapp 1,9 Millionen Menschen den Grazer Advent, der ganz überwiegende Teil davon aus Österreich. Im Dezember gehört die Grazer Hotellerie zu ihren stärksten Monaten, getragen fast ausschließlich von heimischen Gästen. Der internationale Anteil bleibt gering. Hier soll der London-Flug ansetzen.
In der britischen Hauptstadt wurde schon vor dem Erstflug für den Grazer Advent geworben. Die Rechnung dahinter ist nüchtern. Zusätzliche Gäste in den Randzeiten, ohne den Stammgästen die Betten in der Hauptsaison wegzunehmen. Alexander Gerlach vom Hotel Gollner sprach diese Sorge vor der Verdrängung offen an. Für kleinere Häuser abseits der Vier-Sterne-Hotellerie ist zudem offen, ob sie von den internationalen Kampagnen im selben Maß profitieren wie die großen.
Ein verlängertes Wochenende in Graz endet für viele Reisende nicht zwangsläufig mit dem letzten Museumsbesuch oder einem Abend in einer Weinbar. Wer nach einem Tag zwischen Schlossberg, Altstadt und Adventmarkt den Abend entspannt im Hotel ausklingen lassen möchte, nutzt häufig auch digitale Unterhaltungsangebote. In diesem Zusammenhang kann ein kurzer Hinweis auf die Expertenauswahl auf casino.at sinnvoll sein.
Das Portal stellt verschiedene Online-Casinos anhand nachvollziehbarer Kriterien wie Lizenzierung, Spielangebot, Zahlungsmethoden und Nutzerfreundlichkeit vor. Damit fügt sich der Hinweis als thematisch passende Service-Information in einen Artikel über moderne Städtereisen ein, ohne den Fokus von Graz, dem neuen Direktflug oder dem Tourismusangebot der Region abzulenken.
Was britische Kurzreisende in Graz erwartet, passt zum Format eines verlängerten Wochenendes. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe und lässt sich zu Fuß erschließen. Vom Schlossberg mit dem Uhrturm sind es wenige Minuten zur Murinsel im Fluss und zum Kunsthaus, das die Grazer wegen seiner Form „friendly alien" nennen. Etwas weiter westlich liegt Schloss Eggenberg, das 2025 sein 400-jähriges Bestehen feierte. Dazu kommt die Küche. Graz vermarktet sich als Genusshauptstadt, mit steirischem Wein, Kürbiskernöl und Märkten wie jenem am Kaiser-Josef-Platz.
Die kurzen Wege spielen dem Flugplan in die Hände. Wer freitags landet und montags zurückfliegt, hat für die kompakte Innenstadt genug Zeit, ohne auf einen Bus angewiesen zu sein. British Airways verkauft die Strecke bereits als Pauschale mit zwei Nächten im Hotel.
Weil die Verbindung ganzjährig verkehrt, liegt der britische Fokus nicht allein auf dem Winter. Im Sommer kommen die Südsteirische Weinstraße und das Umland als Ziele hinzu, die sich von Graz aus gut erreichen lassen.
Die neue Verbindung fällt in eine Phase, die für die Grazer Hotellerie zwiespältig ausfällt. 2025 zählte die Stadt 1.465.754 Nächtigungen, ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste je erreichte Wert. Zugleich ist das Bettenangebot kräftig gewachsen, sodass die Auslastung trotz Rekord unter Druck geriet und mit ihr die erzielbaren Preise. Ein Rekord bei den Nächtigungen schlägt sich damit nicht zwangsläufig in besseren Erträgen nieder.
© Garrison Gao auf pexels.com