…benötigt Sturm 4 zusätzliche Punkte, und um mit Rapid (21) auf dem ersten Platz zu stehen, müssen 7 Punkte aufgeholt werden. Der Rückstand ist also noch überschaubar. Zwei Siege können Sturm bereits näher an die Tabellenspitze führen. Entscheidend wird sein, bisherige Leistungsschwankungen zu reduzieren und gerade gegen direkte Konkurrenten konstant zu punkten.
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1. Ballverluste reduzieren und Ballgewinne souveränder umsetzen
Sturm hat bereits gezeigt, dass der Verein mit den Spitzenklubs mithalten kann. Ein positives Beispiel war die Partie gegen LASK am 13. September. Mit einem 2:1 Sieg konnte sich Sturm 3 Punkte sichern. Anders sah es allerdings mit den Spielen gegen Rapid und Salzburg aus, die beide verloren gingen.
Insbesondere die 1:3 Niederlage gegen Rapid am 30. August zeigt ein konkretes Problem: fahrlässiger Ballverlust. Nachdem Beganovic zum 1:1 ausgeglichen hatte, verlor Hödl im Mittelfeld den Ball. Rapid nutze den Ballgewinn unmittelbar. Marco Tilio bereitete die erneute Führung vor, die bereits in der 17. Minute fiel. Auch das frühe Gegentor nach einem 11 Meter entstand, nachdem Jürgen Heil seinen Gegenspieler im Strafraum aus den Augen verlor.
Sturm muss nach Ballgewinnen sicherer agieren und die ersten Pässe besser absichern. Gleichzeitig dürfen die Abstände zwischen Mittelfeld und Abwehr nicht so groß werden, dass ein einzelner Fehlpass eine gefährliche Umschaltsituation ermöglicht. Gerade gegen Rapid und Salzburg können solche Fehler den Spielverlauf entscheidend verändern.
2. Torchancen konsequenter nutzen
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Sturm und den Teams auf den ersten drei Plätzen liegt in den erzielten Toren. Während Sturm in acht Spielen gerade einmal 10 Tore geschossen hat, sind es bei Lask 19 und beim Spitzenreiter sogar 23 Tore.
Dies zeigt deutlich, dass Sturm seine Offensivaktionen weniger effektiv abschließt als die Konkurrenz. Am 13. September gegen Lask wurde dies besonders deutlich. In der 26. Minute versäumte Seedy Jatta eine gute Torchance, genau wie Valmir Matoshi in der Nachspielzeit. Die Krönung war dann noch der verschossene Elfmeter von Otar Kotetishvili.
Solche vergebenen Möglichkeiten sind besonders teuer, wenn ein Spiel bis zum Ende offen bleibt. Sturm braucht deshalb präzisere Abschüsse.