Weg vom Rauchen - ob Sie wollen oder nicht: Rauchen aufhören
Jeder Raucher und jede Raucherin hat schon zig Mal versucht, aufzuhören! Unser GF ist seit mehr als 15 Jahren "clean" - von 80 Zigaretten am Tag auf Null und es war einfach!
Zu Jahresbeginn 2026 wurden neueste Zahlen des nicht regulierten Glücksspielmarktes in Österreich öffentlich: Demzufolge hat er ein Volumen von rund 500 Millionen Euro erreicht.
Diese Zahl bezog sich in einer Analyse vom 6. Jänner 2026 auf Umsätze internationaler Anbieter ohne österreichische Konzession. Sie steht im Gegensatz zum regulierten Markt, der weiterhin unter dem Glücksspielgesetz (GSpG) geführt wird.
Der legale Markt bleibt steuerlich relevant. Laut Branchenstudien von MarktmeinungMensch belief sich der Bruttospielertrag des österreichischen Glücksspielmarktes zuletzt auf 1,9 Milliarden Euro.
Zum 1. April 2025 wurde grundsätzlich umgestellt. Die Steuer auf Sportwetten wurde von 2 Prozent auf 5 Prozent erhöht. Und gemäß regulatorischen Auswertungen sind auch die Abgaben für bestimmte Glücksspiele um 10 Prozent gestiegen. Diese Anpassungen haben als politische Maßnahme zum Haushalt stattgefunden und gelten auch 2026.
Das fiskalische Ziel dahinter: mehr Einnahmen aus einem Markt, dessen Umsätze in den letzten Jahren gestiegen sind. Laut der Branchenradar-Analyse 2024/2025 stiegen in Österreich die Einsätze bei Spielen und Wetten im Schnitt um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Online-Markt wuchs im gleichen Zeitraum sogar um 15,4 Prozent.
Heuer wandert das Marktgeschehen eindeutig ins Digitale.
Der österreichische Online-Glücksspielmarkt 2024 zog 632 Millionen Euro Umsatz an. Die Prognosen gehen davon aus, dass der Umsatz bis 2029 auf 777 Millionen Euro zunehmen wird, was einem durchschnittlichen Wachstum von 4,2 Prozent p.a. entspricht.
Das Wachstum wird laut Marktanalysen vor allem getragen durch die mobile Nutzung, digitale Zahlungsmittel und eine steigende technische Zugänglichkeit.
In diesem Umfeld achten Nutzer verstärkt auf Leistungskennzahlen einzelner Plattformen. Kennzahlen wie die beste Auszahlungsquote im Casino online werden dabei als Indikator für Transparenz und mathematische Rückflussquoten herangezogen. In regulierten Märkten wird der Return to Player als statistischer Durchschnittswert über eine große Anzahl an Spielrunden ausgewiesen. Die Definition entspricht internationalen Aufsichtsstandards, etwa jenen der britischen Gambling Commission, die 2023 ihre Leitlinien zur RTP-Darstellung aktualisierte.
Die Entwicklung in Österreich ist Teil eines größeren Trends. Laut dem European Gambling Market Report 2024 der European Gaming and Betting Association betrug der gesamte europäische Glücksspiel-Bruttospielertrag 123,4 Milliarden Euro. 47,9 Milliarden Euro davon entfielen auf Online-Angebote. Das entspricht knapp 39 Prozent Marktanteil.
Der Bericht, der gemeinsam mit H2 Gambling Capital erstellt wurde, verweist zudem darauf, dass der Online-Anteil in mehreren Mitgliedstaaten bereits über 50 Prozent liegt. Besonders stark digitalisiert sind Märkte wie Schweden und Dänemark, in denen Online-Casino und Online-Sportwetten den stationären Bereich deutlich überholen. Diese Zahlen beziehen sich auf das Marktjahr 2024 und wurden im September desselben Jahres veröffentlicht.
Für 2026 wird das europäische Casino-Glücksspielmarktvolumen laut Mordor Intelligence auf 91,31 Milliarden US-Dollar geschätzt. Diese Schätzung bezieht sich auf landbasierte und digitale Casino-Angebote in Europa und basiert auf Marktmodellen aus 2025. Mordor Intelligence geht dabei von einer stabilen Nachfrage sowie einer fortschreitenden mobilen Nutzung aus, insbesondere in Märkten mit klaren Lizenzsystemen.
Österreich operiert somit in einem Umfeld, das strukturell wächst.
Nach wie vor gilt in Österreich ein Konzessionsmodell. Win2Day bleibt die einzige offiziell lizenzierte Online-Casino-Plattform unter österreichischer Konzession. Betreiber ist die Österreichische Lotterien GmbH, eine Tochtergesellschaft der Casinos Austria AG. Andere internationale Anbieter operieren ohne nationale Lizenz und werden rechtlich nicht als konzessioniert anerkannt.
Die rechtliche Grundlage dafür bildet das Glücksspielgesetz, das elektronische Lotterien ausdrücklich einer bundesweiten Konzession unterstellt. Rechtsanalysen aus August 2025 bestätigen, dass dieses Modell weiterhin angewendet wird. Zuständig für Aufsicht und Vollzug ist das Bundesministerium für Finanzen, operativ unterstützt durch das Finanzamt Österreich, Dienststelle für Sonderzuständigkeiten.
Im Geschäftsbericht 2023 der Österreichischen Lotterien wird das Online-Angebot als zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie beschrieben. Investitionen in Identitätsprüfung, Limitsysteme und technische Sicherheitsstandards wurden dort ausdrücklich ausgewiesen. Eine grundlegende Marktöffnung wurde bis 2026 nicht umgesetzt.
Die politische Diskussion um auslaufende Konzessionen, insbesondere mit Blick auf 2027, bleibt bestehen. Konkrete Gesetzesänderungen wurden jedoch nicht verabschiedet.
Die Zahl von rund 500 Millionen Euro für den nicht lizenzierten Markt verdeutlicht die Parallelstruktur. Sie wurde Anfang 2026 veröffentlicht und bezieht sich auf Umsätze internationaler Plattformen, die österreichische Nutzer ansprechen, jedoch keine nationale Konzession besitzen.
Die wirtschaftliche Bedeutung ist erheblich. Während der regulierte Markt Abgaben leistet, fließen Offshore-Umsätze nicht in denselben steuerlichen Kreislauf.
Der Branchenradar 2025 zeigt, dass die Nachfrage nach Glücksspiel- und Sportwettenangeboten trotz Steuererhöhungen nicht zurückging. Die 7,1-prozentige Steigerung der Einsätze sowie das 15,4-prozentige Wachstum im Online-Segment beziehen sich auf das Marktjahr 2024/2025.
Diese Entwicklung fällt in eine Phase erhöhter Budgetsensibilität. Staatliche Einnahmen aus Glücksspiel bleiben ein kalkulierbarer Faktor. Gleichzeitig wächst das digitale Segment schneller als stationäre Angebote.
2026 steht weniger für eine grundlegende Neustrukturierung als für eine Verdichtung bestehender Prozesse. Steueranpassungen aus 2025 wirken weiter. Online-Umsätze steigen. Der nicht lizenzierte Markt bleibt messbar präsent.
Die Datenlage ist klar quantifizierbar:
Österreich bewegt sich damit in einem Spannungsfeld aus fiskalischer Relevanz, digitalem Wachstum und regulatorischer Kontinuität.
Konkrete Gesetzesreformen sind 2026 nicht umgesetzt. Die wirtschaftlichen Parameter sind jedoch verschoben.
© Foto von Pavel Danilyuk auf pexels.com