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Kurt Tucholsky, guter Beobachter und boshafter Formulierer

Kurt Tucholsky, ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

Kurt Tucholsky

Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; † 21. Dezember 1935 in Göteborg) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.

Tucholsky zählte zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Als politisch engagierter Journalist und zeitweiliger Mitherausgeber der Wochenzeitschrift Die Weltbühne erwies er sich als Gesellschaftskritiker in der Tradition Heinrich Heines. Zugleich war er Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor und Lyriker. Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor antidemokratischen Tendenzen – vor allem in Politik, Militär und Justiz – und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus. © Wikipedia Mehr auf Wikipedia

Wenn man jemand geistreich beleidigen will....

...und ihm jede Chance nehmen, dazu böse zu reagieren, dann eignen sich Zitate von Kurt Tucholsky ausgezeichnet.

Haben Sie heute schon jemand beleidigt? Nicht? Dann wird es aber höchste Zeit!

Die meisten Leute feiern Weihnachten, weil die meisten Leute Weihnachten feiern.

Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Erfahrungen vererben sich nicht - jeder muß sie allein machen.

Toleranz ist der Verdacht, daß der andere Recht hat.

Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.

Wenn man einen Menschen richtig beurteilen will, so frage man sich immer: "Möchtest du den zum Vorgesetzten haben?"

Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.

Wer die Enge seiner Heimat begreifen will, der reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte.

Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das den Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber nichts dafür zu tun.

Die Größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie dir an.

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.

Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn's ihm gut geht und eine, wenn's ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.

Ein skeptischer Katholik ist mir lieber als ein gläubiger Atheist.

Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.

Frauen: die Holzwolle in der Glaskiste des Lebens

Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens, sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt

Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur

Der schönste Schmuck für einen weißen Frauenhals ist ein Geizkragen

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Euch kann ich´s ja sagen – nichts, aber schon absolut überhaupt gar nichts ist mir heiliger.. Wie kann ich dem Pferd gerecht werden? - fragt sich Daniela Kummer.