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Sprachreisen sind seit vielen Jahrzehnten bekannt und etabliert. Mitunter werden sie allerdings als Kurzurlaub angesehen, der lediglich der eigenen Entspannung dienen soll.
Dabei können Sprachreisen für Führungskräfte aus Graz und deren Unternehmen einen wichtigen Beitrag leisten, um sich nachhaltig und erfolgreich für die Zukunft aufzustellen.
Wer die Karriereleiter hinaufsteigen und Verantwortung übernehmen möchte, muss unterschiedliche Stärken mitbringen. Eine Sprachreise als Bildungsurlaub ist eine tolle Möglichkeit, um diese Kompetenzen zu stärken.
Die Kenntnis möglichst mehrerer Sprachen gehört dazu. Und das aus nachvollziehbaren Gründen:
1. Der Aufbau eines Netzwerks funktioniert besser
Führungskräfte in Graz und anderen Metropolen der Welt sind in der Regel sehr gut vernetzt. Und das nicht nur in ihrer eigenen Stadt oder in ihrem direkten beruflichen Umfeld. Vielmehr werden persönliche Kontakte gerne einmal global sowie in unterschiedliche Branchen und Fachgebiete hinein geknüpft. Erst damit stellt eine Führungskraft sicher, dass sie jederzeit auf das von ihr benötigte Wissen zugreifen, sich Ratschläge einholen und Probleme schnell lösen kann. Dafür wiederum muss sie mehrere Sprachen beherrschen. Sinnvoll ist es übrigens, sowohl im schriftlichen als auch im mündlichen Ausdruck eine zumindest gute Qualität zu erreichen. Nicht unbedingt erforderlich ist es dagegen, tatsächlich alle Feinheiten einer fremden Mundart vollständig überblicken zu können. Es reicht meist aus, eine grobe Verständigung zu ermöglichen.
2. Sprachreisen erlauben Einblicke in fremde Kulturen
Allerdings zeigen die Erfahrungen auch, dass die neu angeeignete Sprache oft nicht über jede Distanz zwischen einzelnen Menschen hinweghelfen kann. Denn neben der Frage, was genau gesagt wird, ist auch entscheidend, wie das passiert. Gute Beispiele sind hier vor allem die asiatischen Dialekte, die stark von den dazugehörigen Gesten und Verhaltensweisen abhängig sind. So können die gesprochenen Worte durchaus eine andere Bedeutung einnehmen, wenn sie etwa mit einer bestimmten Mimik vorgetragen werden. Sprachreisen vermitteln somit nicht nur die Kenntnisse der Sprache. Sondern sie versuchen zugleich, die Teilnehmenden mit einer für sie fremden Kultur sowie mit den dort gebräuchlichen Traditionen vertraut zu machen. Das gelingt natürlich umso besser, wenn eine solche Reise nicht nur wenige Tage, sondern idealerweise mehrere Wochen umfasst.
3. Auch im Geschäft kann es abweichende Praktiken geben
Wie wichtig das eben Gesagte für die Führungskräfte ist, zeigt sich an den jeweiligen Arbeitsweisen in den einzelnen Städten oder Ländern. Was in Graz und Österreich noch legitim sein mag, stellt in Tokio, Dubai oder Peking eventuell einen schweren Bruch der Sitten dar. In besonders schlimmen Fällen kann ein derartiges Fehlverhalten den Abbruch aller über Monate und Jahre hinweg aufgebauten Kontakte auslösen. Ratsam ist es daher, eine Sprachreise nicht als kurzen Urlaub anzusehen, der irgendwo zwischen Sightseeing und Erholung angesiedelt ist. Empfehlenswert ist es demgegenüber, sich vor Ort mit den Kenntnissen der Sprache sowie den allgemeinen Gebräuchen im Arbeitsbereich des Reisenden vertraut zu machen. Es gilt, offene Fragen zu beantworten und neue Fähigkeiten zu erwerben, die im eigenen Beruf von entscheidender Bedeutung sind.
4. Erworbene Kompetenzen können praxisnah angewendet werden
Besonders hilfreich ist eine solche Sprachreise immer dann, wenn sie den Teilnehmenden nicht nur das ferne Land zeigt, sondern wenn sie zugleich Gelegenheiten kreiert, um die eigenen Fähigkeiten einmal in der Praxis anzuwenden. Denn wer als Führungskraft erfolgreich sein möchte, muss die Kollegen nicht nur in Graz überzeugen können. Einige Anbieter solcher Reisen agieren daher in enger Partnerschaft mit den vor Ort ansässigen Unternehmen verschiedener Branchen, in denen die Reisenden zumindest für einige Tage anwesend sein und mitmachen dürfen. Dabei zeigt sich schnell, ob die sprachlichen Fähigkeiten schon ausreichen, um etwa eine Verhandlung zu führen, ein Meeting zu leiten oder eine Präsentation individueller Ideen und Vorschläge zu unterbreiten. Gute Voraussetzungen, um das bereits Erlernte auf Herz und Nieren zu testen.
5. Die Teamfähigkeit wird verbessert
Praktisch sieht das zuvor Gesagte übrigens so aus, dass die Reisegruppe ein mitunter herausforderndes Programm durchläuft, bei dem sie immer wieder Situationen aus dem Berufsalltag absolvieren muss. So werden gemeinsame Sitzungen simuliert, spontan auftretende Probleme gelöst und zufriedenstellende Antworten auf relevante Fragen gefunden. Das alles stärkt nicht nur die Kompetenzen des Einzelnen. Vielmehr hilft das Vorgehen, um einen starken Zusammenhalt auch in international besetzten Gruppen herbeizuführen. Sprache ist hierbei lediglich eines von vielen verbindenden Elementen. Die allgemeinen Verhaltensweisen, das Begegnen mit Achtung und Respekt sowie die gesamte nonverbale Kommunikation sind darüber hinaus notwendig, um sich in ein bestehendes Team einzufügen und einen Platz in der Hierarchie zu finden. Das bloße Auswendiglernen von Vokabeln würde dabei sicher in kurzer Zeit als Schwäche entlarvt.
6. Das Selbstbewusstsein erreicht neue Höhen
Natürlich darf der Umkehrschluss nicht ignoriert werden: Es geht nicht allein darum, dem Reisenden zu helfen, sich künftig besser in ein Team zu integrieren. Vielmehr soll er zugleich über genügend Selbstbewusstsein verfügen, dort ein wichtiger Faktor beim Überwinden aller Herausforderungen zu sein. Doch wer in seinem wohlvertrauten Büro in Graz den Ton angeben kann, hat mit Reden oder den Führungseigenschaften vielleicht Probleme, wenn eine Sitzung in einem fernen Land mit fremden Menschen durchgeführt werden muss. Hier gilt es, den Einzelnen zu unterstützten, sich seiner Fähigkeiten und Stärken bewusst zu werden. Ebenso soll aber auf bestehende Schwächen hingewiesen und dazu animiert werden, diese zu beseitigen. Eine praxisnahe Sprachreise, die vor allem tief in den Arbeitsalltag der Mitfahrenden eintaucht, kann genau das leisten.
7. Neue Ansichten für den routinierten Alltag im Job
Zugegeben, wer lange genug in seinem Metier tätig ist und eventuell schon manche Sprosse der Karriereleiter erklommen hat, wird den praktischen Nutzen einer Sprachreise hinterfragen können. Wozu noch etwas Neues erlernen, wenn man mit den vorhandenen Kompetenzen doch seit langer Zeit erfolgreich ist? Der Vorteil einer Sprachreise liegt aber eben auch darin, Alternativen zu den bereits ausgetretenen Pfaden zu zeigen. So wird in den simulierten Meetings mit Menschen aus aller Welt nicht nur am Überwinden der Sprachbarriere gearbeitet. Oftmals gelingt es sogar, neue Erkenntnisse für den Job mitzunehmen, denen sogleich ein Anstieg der eigenen Motivation folgt. Denn immer wieder lassen sich innovative Ansichten und Vorgehensweisen in den persönlichen Berufsalltag einfügen, um dort echte Verbesserungen zu ermöglichen.
8. Die Sprachreise dient dem intensiven Lernen
Aus den vorherigen Ausführungen zeigt sich bereits, dass der Sinn einer solchen Reise nicht darin besteht, ein paar entspannende Tage fernab von Graz zu verbringen und in den Metropolen der Welt zwischen Shopping und Sightseeing zu pendeln. Das Ziel liegt vielmehr darin, den Anwesenden neue Fähigkeiten und Eigenschaften zu vermitteln, die diese gewinnbringend im Job einsetzen. Oftmals werden dabei Situationen erschaffen, die von den Betroffenen als sehr fokussiert und realitätsnah wahrgenommen werden. Die stete Konfrontation mit neuen Aufgaben führt dazu, das eigene Bewusstsein zu schärfen und den Blick auf das Wesentliche der jeweiligen Branche zu lenken. Statt Entspannung am Pool oder der Hotelbar gibt es also durchaus Rollenspiele, die an das täglich erlebte Arbeitsumfeld erinnern und sogar daran anknüpfen wollen. Eine Englisch Sprachreise via StudyLingua bietet dazu viele Gelegenheiten.
9. Ein Blick über den Tellerrand hinaus
In der Regel treffen die Teilnehmenden einer solchen Sprachreise übrigens auf Gleichgesinnte. Und somit auf Menschen aus allen Teilen dieser Welt, die sich abseits der konkreten Herausforderungen und Probleme ihrer Branche einige allgemeingültige und fast schon existenzielle Fragen stellen: Wie läuft der Arbeitsalltag in den unterschiedlichen Ländern ab? Oder: Nach welchen Prinzipien agieren die Führungskräfte der übrigen Kontinente? Hier gibt es von den Mitstreitern aus anderen Nationen manches zu lernen. Denn jedes Land besitzt eine eigene Kultur. Gerade das tägliche Arbeiten ist aber von unterschiedlichen Herangehensweisen gekennzeichnet, die gewiss alle ihre Vor- und Nachteile kennen. Wer eine Sprachreise mitmacht, wird also auch mit solchen Fragestellungen konfrontiert. Viele Anwesende nehmen somit eine Vielzahl neuer Eindrücke, Ideen und Lösungsansätze mit nach Hause, die sie bald schon im Job anwenden wollen.
10. Sogar der Arbeitgeber profitiert
Der Profiteur einer Sprachreise ist daher nicht der Reisende allein. Sondern immer auch das Unternehmen, in dessen Dienst er steht. Je mehr Kompetenzen und Fähigkeiten der Einzelne von der Fahrt mitbringt, desto mehr kann er damit seiner Firma helfen. Jede neue Ansicht ist es wert, betrachtet und überprüft zu werden. Eventuell wird sich nicht jeder innovative Vorschlag übernehmen lassen. Dennoch kann unter den vielen kreativen Ideen eben häufig genau das gefunden werden, was das Unternehmen jetzt dringend benötigt. Auch Arbeitgeber sollten den Sprachreisen folglich offen gegenüberstehen. Immerhin geht es dabei nicht darum, dem Mitarbeiter ein paar zusätzliche Urlaubstage zu spendieren. Vielmehr soll das in diesem Rahmen erworbene Wissen helfen, die Firma ebenso erfolgreich wie nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.
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