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Schilcher - ein Naturbursch

Im Besonderen in der Weststeiermark, an den Ausläufern der Koralpe, wird die blaue Wildbacherrebe seit Jahrhunderten angebaut. Sie wurde über Generationen kultiviert. Kein anderer Wein ist so mit der Steiermark verwurzelt wie diese roséfarbene Spezialität. Sein typisch fruchtig-spritziges Bukett erhält er durch den Gneis- und Schieferboder der Weststeiermark.

Schon in der La-Tené Zeit (400 v.Chr.) zogen die Kelten aus einer heimischen Wildrebenart die Schilcherrebe. Die erste schriftliche Erwähnung des Schilchers findet sich im Weinbuch des Johann Rasch aus dem Jahre 1850. Seit dem 16. Jahrhundert kommt der Schilcher in allen Kellerbüchern der steirischen Herrschaften und Klöster vor.  Im Jahre 1850 wurde der Schilcher im Weinbuch von Johann Rasch schriftlich erwähnt.

Der Schilcher „schillert" von Blaßrosa und Dunkelrot, daher kommt auch sein Name „Schilcher“. Dieser säurebetonte Wein entsteht durch die schnelle Verarbeitung der Blauen Wildbachertraube. Diese dunkelblauen bis schwarzen Trauben mit hellem Fruchtfleisch werden nach der Lese zügig gerebelt, eingepresst und gekeltert. So entsteht die typische Roséfarbe des Schilchers.

Als Schilcher dürfen nur Weine deklariert und verkauft werden, die zu 100 Prozent aus der Blauen Wildbacherrebe (anerkannte Qualitätsrebe) gekeltert werden und ausschließlich in der Steiermark gewachsen sind. Der Schilcher ist ein Rosewein, eine österreichische Spezialität.

Im Raum Deutschlandsberg sind rund 480 Hektar Rebfläche nahezu mit 90 Prozent Blauer Wildbacher bestockt. Somit liegt er in der Steiermark-Statistik mit 14 Prozent Anteil von 4000 Hektar Gesamtanbaufläche hinter dem Welschriesling mit 20 Prozent an zweiter Stelle.

Die beste Gelegenheit dem Schilcher näher zu kommen, ist ein Ausflug entlang der Schilcher Weinstraße.

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