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Informationen zu den Blumenbindern & Floristen

Florist/Floristin ist in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ein anerkannter Ausbildungsberuf, der in Blumenfachgeschäften bei gleichzeitigem Besuch der entsprechenden Berufsschule ausgebildet wird. An Meisterschulen bzw. Fachschulen Floristik kann der ausgebildete Florist sich zum Meister fortbilden. An solchen Weiterbildungsstätten bildet sich oft eine eigene Strömung der Floristik heraus.

Der Florist gestaltet mit dem Werkstoff aus pflanzlichem Material und stellt Gebinde, Sträuße und Gestecke her.
Die Tätigkeit des Floristen ist vorwiegend in einem Raum, es werden auch Dekorationsarbeiten in anderen Räumlichkeiten anlässlich von Festveranstaltungen durchgeführt. Die Lehrzeit beträgt drei Jahre und schließt mit der Lehrabschlussprüfung. Eine Doppellehre mit dem Beruf Gärtner ist möglich. Nach einer vorgeschriebenen Praxiszeit kann die Meisterprüfung abgelegt werden. Derzeit gibt es in Österreich zwei Schulen (Langenlois und Wien-Kagran), die eine Ausbildung zum Floristmeister anbieten. Voraussetzung für diesen Beruf ist eine gute körperliche Kondition, ein vorhandenes Farben- und Formenempfinden, um eigenschöpferische Werkstücke herstellen zu können. Der Lehrling soll als Vorbildung mindestens einen guten Hauptschulabschluss aufweisen.
Interesse ist aus den Sachgebieten Botanik, bildnerisches Gestalten und kaufmännischem Denken Vorauszusetzen. Für die meist unmittelbar verbundene Kundenberatung ist Kontaktfreudigkeit notwendig.

Zur floristischen Ausbildung gehören Teilgebiete wie Schnittblumen-Arrangements (Blumenstrauß, Gesteck), Kranzbinden, Tischschmuck oder Trauerfloristik, aber auch Proportionen- und Farbenlehre, betriebswirt- schaftliche Kalkulation und Strategien der Verkaufsförderung.

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