Weg vom Rauchen - ob Sie wollen oder nicht: Rauchen aufhören
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Gepflegte Nägel passen gut zu einem Alltag, in dem viele Grazerinnen und Grazer Wert auf ein stimmiges Erscheinungsbild legen. Für schöne Ergebnisse braucht es aber nicht immer sofort einen Termin im Nagelstudio
Mit der richtigen Grundausstattung, etwas Übung und sorgfältiger Vorbereitung lässt sich auch zu Hause eine saubere Maniküre umsetzen. In diesem Beitrag geht es darum, welche Tools, Produkte und Arbeitsschritte für Nägel mit Studioqualität wichtig sind.
Bei der Nagelmodellage zu Hause beginnt die Vorbereitung mit der Entscheidung für eine Technik. Viele Produkte wirken auf den ersten Blick ähnlich, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben. Wer ohne Plan einkauft, hat schnell Lacke, Pulver, Pinsel oder Effektprodukte zu Hause, die nicht zur gewählten Methode passen.
➔ Sinnvoll ist deshalb ein einfacher erster Schritt: Soll der Naturnagel nur farbig beschichtet werden? Wird mehr Stabilität gebraucht? Ist eine Verlängerung geplant? Oder steht ein bestimmter Look im Vordergrund? Aus diesen Fragen ergibt sich, welche Ausstattung tatsächlich benötigt wird.
Für die heimische Anwendung gehören meist einige Basisprodukte dazu: Feilen, Buffer, Cleaner, fusselfreie Pads, Nagelhautschieber und eine passende Pflege für Nagelhaut und Hände.
Alles Weitere richtet sich nach der gewählten Modellage. Je nach Technik kommen etwa Lacke, Gele, Pulver, Liquid, Pinsel, Schwämmchen, Schablonen, Tips oder eine UV-/LED-Lampe hinzu. Für diese finden auch Privatpersonen online gute Fachgeschäfte wie mpknails.de, die Produkte und Ausstattung in Studioqualität anbieten.
Die gewählte Methode entscheidet darüber, welche Produkte zur Grundausstattung gehören. Gel, Acryl, BIAB und Shellac unterscheiden sich vor allem darin, wie viel Stabilität, Aufbau und Gestaltungsspielraum gewünscht sind.
Die Gelmodellage gehört zu den bekanntesten Methoden für stabile und formbare Nägel. Dabei werden mehrere Gel-Schichten aufgetragen und unter einer UV- oder LED-Lampe ausgehärtet. Gel eignet sich für Naturnagelverstärkungen, längere Modellagen und Designs mit mehreren Schichten. Auch Verlängerungen sind möglich, wenn zusätzlich mit Schablonen oder Tips gearbeitet wird.
Notwendig sind je nach Anwendung:
Gel ist sinnvoll, wenn mehr Stabilität, ein sichtbarer Aufbau oder kreative Gestaltung mit Farbgelen, Glitzer und Nailart gewünscht ist. Tipp: Auch die Ernährung kann dazu beitragen, stabilere Nägel zu erhalten.
Acryl wird nicht unter einer Lampe ausgehärtet, sondern entsteht durch die Verbindung von Acrylpulver und Liquid. Daraus bildet sich eine modellierbare Masse, die an der Luft fest wird. Die Methode gilt als besonders belastbar, verlangt aber mehr Übung, weil Mischverhältnis, Geschwindigkeit und Formgebung gut zusammenpassen müssen.
Notwendig sind je nach Anwendung:
Acryl eignet sich vor allem für robuste Modellagen und Verlängerungen, ist zu Hause aber eher für geübte Anwenderinnen und Anwender geeignet.
BIAB steht für Builder in a Bottle. Das Material wird aus der Flasche aufgetragen und verbindet eine einfache Anwendung mit mehr Stabilität als ein reiner Farblack. BIAB wird häufig genutzt, um Naturnägel zu verstärken, kleine Unebenheiten auszugleichen und eine natürlich wirkende Maniküre aufzubauen. Die Aushärtung erfolgt ebenfalls unter einer UV- oder LED-Lampe.
Notwendig sind je nach Anwendung:
BIAB ist eine passende Wahl, wenn Naturnägel stabiler werden sollen, ohne direkt eine klassische Gelmodellage mit mehreren Tiegelprodukten aufzubauen.
Shellac beziehungsweise Gel Polish ist vor allem für Farbe, Glanz und längere Haltbarkeit auf dem gepflegten Naturnagel gedacht. Die Nägel werden nicht deutlich aufgebaut oder verlängert, sondern in dünnen Schichten beschichtet. Jede Schicht wird unter einer UV- oder LED-Lampe ausgehärtet. Dadurch hält die Farbe meist länger als klassischer Nagellack.
Notwendig sind je nach Anwendung:
Shellac ist geeignet, wenn eine gepflegte Farbbeschichtung mit Glanz und Alltagstauglichkeit gewünscht ist, aber kein starker Aufbau und keine Verlängerung nötig sind.
Beim Zubehör entscheidet der gewünschte Look. Für schlichte Nägel reichen meist Farbe, Top Coat und eine saubere Versiegelung. Wer feinere Details möchte, arbeitet mit dünnen Pinseln für Linien, French-Spitzen oder kleine Ornamente. Für Babyboomer- und Ombre-Verläufe eignen sich Schwämmchen, während Dotting Tools für Punkte und einfache Muster genutzt werden.
Für auffälligere Designs kommen Glitter, Pigmente, Strasssteine, Stampinglacke, Wraps oder Slider hinzu. Wichtig bleibt, dass Nailart nicht zu dick aufgetragen wird und vollständig versiegelt ist.
Das Finish entscheidet am Ende über Glanz, Haltbarkeit und Wirkung. Ein klassischer Top Coat sorgt für glatte, glänzende Nägel, matte Versiegelungen wirken dezenter. Bei Gel, BIAB und Shellac muss das Finish zur jeweiligen Methode passen und korrekt ausgehärtet werden. So bleibt das Design länger ordentlich und die Oberfläche widerstandsfähiger.
Selbst zu Hause lassen sich Ergebnisse in Studioqualität erzielen, wenn hochwertige Produkte gezielt eingesetzt werden. UV-Gele, Aufbau- oder Farbgele sowie Nailart-Zubehör aus dem Fachhandel ermöglichen komplexe Designs, erfordern jedoch Geduld und Übung. Wer die Technik Schritt für Schritt übt, sorgfältig arbeitet und die Ausstattung sinnvoll kombiniert, kann kreative Ideen für die Nägel auch selbst umsetzen und jederzeit anpassen.
© Foto von Esther Olayiwola auf Unsplash