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Auf Schweinehunde-Jagd.... ein Selbstversuch - Woche 1

Rechtzeitig zum allgegenwärtigen Neujahrs-Vorsatz-Debakel habe ich mich entschlossen, einen Selbstversuch zu starten und vom 6.Jänner bis 31. März zu dokumentieren.

Eine kurze Einleitung, worum es geht:

Entstehungsgeschichte dieses Selbstversuchs

kaffee,alkohol,harvard,grüner tee,zucker,schlafen,buttermilch,nikotin,eigenschaften,körperDazu muss ich vorausschicken, dass Konsequenz und Disziplin nicht zu meinen ausgeprägtesten Eigenschaften gehören, während mein Hang zu jeglicher freudvollen Ablenkung, also allem was Spaß macht, sehr stark entwickelt ist.

Dementsprechend gut bin ich auch im Verschieben von lästigen Aufgaben zugunsten aller lustvollen Tätigkeiten. Dazu gehört als Nebenschauplatz auch, dass ich manchmal mit großer Begeisterung Dinge zu mir nehme, von denen ich weiß, dass sie mir nicht gut tun. Dazu gehören Alkohol, Nikotin, Kaffee und Zucker.

daniela kummer,nüsse,psychopharmaka,gesundes essen,affirmation,affirmationen,tagebuch,disziplin,kopf,rosinen,schweinehund,frühstückenVon den Langzeitschäden mal abgesehen habe ich feststellen müssen, dass mein Kopf nach Alkoholmissbrauch (Missbrauch beginnt für mich ab dem zweiten Glas, denn diesem folgt gern auch ein drittes) nicht so recht funktionieren will. Um auf Touren zu kommen, verlangt mein System dann nach viel Kaffee, was meinen Magen beleidigt und daher schmerzhaft ist.

Nach übertriebenem Nikotinkonsum - und im Übertreiben bin ich wie erwähnt recht gut - muss ich husten und beim bergauf gehen stark schnaufen. Das stört mich. Zucker, egal ob im Kaffee oder in der Torte macht mich in kürzester Zeit extrem müde was wieder nach Kaffee schreit, etc.

Und da mir dieses Handeln gegen besseres Wissen so sehr auf die Nerven geht,...

 

menschliches Gehirn,gute laune,konsequenz,abhängigkeit,tiefschlaf,alkoholmissbrauch,tagesablauf,schwarze liste,aufwachen,online-studium..hab ich mich entschlossen, mit dem ganzen Blödsinn, ich nenne ihn meinen Schweinehund, Schluss zu machen.

Da ich mir aber, wie gesagt, meiner Inkonsequenz bewusst bin, habe ich beschlossen zu drastischeren Mitteln zu greifen, als meinem wankelmütigen Willen.

Ich habe mich also ab dem zweiten Tag mit „Intelligence Tools“ aufmunitioniert, einer ganzen Batterie an iTRACKS und Brainwave-Produkten von www.brainwaves21.com, die mir helfen sollen, mich im jeweiligen Moment in die richtige Verfassung zu versetzen.

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Röntgenbild des Gehirns
Computertomographie

Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, habe ich ein Online-Studium begonnen, das unter den Seiten www.coursera.org und www.edX.org mein Lieblings-Thema behandelt, das Gehirn.

Ich studiere nun also „Medical Neurosience“ an der Duke University und „The Electrical Properties of the Neuron“ in Harvard. Und das in Englisch, damit sich´s auszahlt.

Und jetzt schauen wir mal, was so ein Spaßvogel wie ich zusammen bringt... dokumentiert in diesem Tagebuch.

 

 

Woche 1

06.01.Tag 1/84

 

Sehr ambitioniert aufgewacht. Leider ein bisserl zu früh, nämlich um 02:34.

Das mit dem wieder einschlafen ist so eine Sache, wenn´s im Kopf bereits zu rattern beginnt. Zwar versuchte ich mich schlafend zu stellen, allerdings glaubte mir mein Gehirn kein Wort. Alle Versuche eine bessere Schlafposition zu finden schlugen fehl.

Hier braucht es dringend eine Gegenmaßnahme, und zwar ab morgen!!!

Lösungsansatz: Brainwaves iSLEEP anfordern.

Nach einem ziemlich ausgefüllten Tag, der fast schon an die Stressgrenze geriet, stellte ich fest, dass ich außer 2 Käsebroten den ganzen Tag nichts gegessen hatte. Das kann´s nicht sein!

Auftrag: morgen dringend gesundes Essen kaufen!!!

Dem Schweinehund hab ich allerdings eins ausgewischt, als mir bei einer Besprechung Wein, Bier oder Kaffee angeboten wurde. Er stupste mich wedelnd mit der Schnauze, und ich bestellte Grünen Tee. :) Leider ging ich zu spät, dafür saumüde schlafen. 

 

 

 

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07.01. Tag 2/84

Sehr gut geschlafen. :) Hätte auch ganz bequem noch lange weiterschlafen können.

Mein Körper findet, 6 Stunden Schlaf reichen ihm nicht. Leider hab ich mir im Affekt versehentlich einen Frühstücks-Kaffee gemacht, den ich schlaftrunken auch noch zuckerte und trank!!! Beim 3.Schluck fiel´s mir wieder ein: Kaffee steht auf der schwarzen Liste!

Liste allein reicht also nicht. 

Was ich brauche sind Affirmationen, die mein Unterbewusstsein erreichen!!!

Lösungsansatz: Brainwaves iVISION anfordern.

Gesagt, getan: Meine Wünsche an mich selbst affirmiert und aufgenommen.

Unterlegt wurden sie mit wundervoller Musik (seufz) und den relevanten Brainwaves zum Einschlafen (wie iSLEEP), und zum Aufwachen (wie iRISE). Kann die nächste Nacht gar nicht erwarten. :)

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Nach Sonnenuntergang hat der Schweinehund laut zu heulen begonnen, und fast tat er mir leid. Er hätte so gern gehabt, dass ich beim gemütlichen Plauscherl mit der liebsten Freundin ein Zigaretterl rauch und ein Schluckerl Wein trink...eh nur ein kleines (Verführerschwein!).

Aber die liebste Freundin und ich haben uns angeregt über Psychopharmaka und die Suchtandockstellen im Gehirn zu unterhalten begonnen, über Kollegen von ihr, die durch die angeblich harmlosen, gern vom Hausarzt verschriebenen Wohlfühltropfen „Psychopax“ in ernsthafte Abhängigkeiten rutschten, und sich daraus selbst kaum noch befreien konnten. Sehr interessantes Thema, das sie mit ihrer Familie, die zu mindestens 70% aus Ärzten besteht, nicht diskutieren kann, da die mit Ausdrücken wie „lächerlich“, „übertrieben“ oder „aber geh...“ nur so um sich werfen, sobald das Ps-Wort fällt... :(

Fazit: sich über harte Fakten zu unterhalten und sich mit Menschen zu umgeben, die ebenfalls „dry and clean“ sein wollen, hilft ungemein!

Der Schweinehund war am Heimweg ziemlich nachdenklich! :)

Um 21:00h bin ich ins Bettchen geschlüpft, hab endlich den Kopfhörer übergezogen...die dritte Affirmation hat mein Bewusstsein nicht mehr gehört...was hab ich gut geschlafen!

   

08.01. Tag 3/84

Daniela Kummer,pferde,langzeitschäden,nächtliches aufwachen,neuroanatomy,nicht mehr einschlafen,nikotinkonsumNach 8 Stunden bestem Schlaf und einer Aufwach-Session mit iVISION aus dem Bett gebounct. Mit meiner guten Laune sogar den morgenmuffeligen Bob (mein echter Hund!) angesteckt. Herrlich kalt die Morgenluft!

Grüner Tee und Müsli zum Frühstück. Dann Wissen einsaugen.

Meine Aufnahmefähigkeit für komplexe neuromedizinische Sachverhalte ist berauschend! Als sich nach rund 2 Stunden leichte Ermüdungserscheinungen einstellten, hab ich eine MiND TUNNEL Session eingeschoben, die beginnt mit Entspannung und artet in maximalen Focus aus. Sooo genial!!! Nüsse und Rosinen, dazu ein Glas Buttermilch, mhhhh!!!

Mittlerweile fällt mir gar nimmer auf, dass der Unterricht in Englisch läuft, wie praktisch!

   

09.01. Tag 4/84

Wie ich diese Aufwach-Sessions liebe! Diese wunder-, wunder-, wunderschöne Musik zu meinen Affirmationen macht mich einfach nur glücklich! :) Und die Brainwaves, die mich sanft vom Tiefschlaf bis ins fröhliche Wachsein geleiten sind genau das, was ich mir immer vergessen hab zu wünschen, weil ich gar nicht wusste, dass das geht. Es geht, und wie!!!

MRT,menschliches Gehirn,prüfungsphase,viel kaffee,wundervolle musik,irise,wachsein,gehirnhälften synchronisieren,unterbewusstsein erreichenMein Lernen geht immer schneller und das Merken funktioniert ganz erstaunlich nachhaltig.

Wenn ich nach ca. 3 Stunden leichte Ermüdungserscheinungen bemerke, geh ich mein Hirn lüften. Entweder mach ich eine Einheit Neuro-Dancing, das mobilisiert meinen sitzen gebliebenen Körper und hilft auch von der motorischen Seite, meine Gehirnhälften zu synchronisieren, oder ich leg mich ein bisschen hin und verschwinde im Land der iSCAPES, damit bin ich nach 20 Minuten so wach, als hätte ich 3 Stunden geschlafen, und dann geht´s weiter. Der Rest des Tages verlief unauffällig, wenn man davon absieht, dass ich um 21 Uhr dringend ins Bett wollte, weil ich mich so auf iVISION gefreut hab. :)

   

10.01. Tag 5/84

Gestern Abend zu viel Tee getrunken. Wachte nachts auf, denn dieser wollte raus. Ich war ein bisschen beunruhigt, weil mir schon oft passiert ist, dass ich nach nächtlichem Aufwachen ewig nicht mehr einschlafen konnte.

Also setzte ich noch mal die Einschlaf-Version von iVISION auf, kam ca. bis zu Minute 2...und schlief herrlich bis der Wecker klingelte. Den mag ich mittlerweile auch voll gern, denn ich stell ihn 90 Minuten vor meiner eigentlichen Aufstehzeit, nur um mit der Aufwach-Version von iVISION wieder einzuschlafen!

So ein nettes Gefühl, wenn man weiß, man darf weiterschlafen. Und wenn sich die Brainwave-Frequenz zum Aufwachen erhöht wach ich automatisch auf und muss darüber lachen, dass ich nicht grantig bin. :D

   
11.01. – 13.01. Tag 6, 7, ( 8 ist noch nicht vorbei)/84

Mein Tagesablauf hat sich mittlerweile eingependelt.

Früh und froh aus den Federn, raus in den Stall und Pferde versorgen, frühstücken und lernen. Klappt wie am Schnürchen.

Mittags was Gesundes essen (ich würde am liebsten auch noch Rezepte hier reinschreiben aber das geht zu weit;). Der Nachmittag gehört den Tieren und mir. Wie nett, dass die Sonne so schön scheint!

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Gehirn Impulse - Prozesse beim Denken

Apropos Tiere: wo ist denn eigentlich der Schweinehund geblieben? Ich vermisste ihn heute im Buschenschank, als ich liebe Freunde traf. Da hätte er doch heulen und nach frischem Cider oder einem knackigen Spritzer jaulen müssen... aber es blieb still.

Muss ich mir Sorgen machen?

Hoppla, die erste Einheit der Medical NeuroSciences, die ganze NeuroAnatomy, ist in meinem Kopf...2 Wochen bevor die Prüfungsphase startet... sollte ich mir unheimlich werden?

Wo soll das alles hinführen? Wer bin ich, wenn ich ich bin?

In einer Woche wissen wir mehr!

  Daniela Kummer

Weiter geht der "Kampf" von Daniela Kummer

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Euch kann ich´s ja sagen – nichts, aber schon absolut überhaupt gar nichts ist mir heiliger.. Wie kann ich dem Pferd gerecht werden? - fragt sich Daniela Kummer.