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Fasching, ein ausgelassenes Thema

Fasching als Höhepunkt des Winterbrauchtums

Der Fasching ist ein Höhepunkt des Winterbrauchtums und wird von den Faschingsnarren oft auch als die "fünfte Jahreszeit" bezeichnet. Meist entstammen diese Veranstaltungen bäuerlich gefeierten alten Bräuchen, höfischer Kostümfeste, spätmitteralterlicher bzw. frühneuzeitlicher Narrenfeste der Handwerker und Zünfte.

Schon im frühen Rom wollte man durch Maskierung und Tänze den Göttern ähnlich sein. Die Arbeit ruhte und Sklaven durften durch Verkleidung in die Rollen der Freien schlüpfen und Dinge aussprechen ohne sträfliche Folgen zu riskieren.

ball,bälle,opernredoute Auf Grund zügelloser Ausschreitungen, Schlägereien und Morde, aber auch vom Standpunkt der politischen Räson, verbot schließlich Kaiserin Maria Theresia allen Ständen und dem Adel das Tragen von "Larven" vor dem Gesicht im Freien. Das bunte Faschingstreiben wurde somit in Säle verlagert, woraus sich der für Österreich typische "Saalfasching".Die erste Opernredoute fand 1934 in der Staatsoper in Wien statt, der 1935 der 1. Wiener Opernball folgte.

Erst nach Kriegsende stieg die „Lebenslust“ und der alte Brauchtum bzw. Straßenfasching mittels Umzügen erwachte langsam wieder.

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