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Handel Graz, Leerstände statt Geschäfte – Neue Konzepte – Einkaufen = Erlebnis – Marktplatz, Showrooms…

Der Onlinehandel hat vielerorts bereits den stationären Handel verdrängt. Durch die Konkurrenz aus dem Internet müssen vor allem in kleineren Städten alteingesessene Ladengeschäfte häufig schließen.

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Leerstände in der Girardigasse Graz, sehr nahe vom Zentrum. Einige mehr und detailliert sind beim Link ‚Sterben der Innenstädte‘ zu finden.

So oder ähnlich werden die Kausalitäten üblicherweise betrachtet. Doch das sogenannte "Sterben der Innenstädte" hat verschiedene Gründe.

Leerstände: Geschäfte schließen an Standorten, an denen die Kaufkraft über die Jahre gesunken ist. Dies ist beispielsweise in der Region West- und Südsteiermark und in anderen strukturschwachen Regionen Österreichs zu beobachten. Es betrifft aber auch Graz, wo die Kaufkraft nicht gesunken ist.

Vielerorts haben es Einzelhändler auch verpasst, mit der Zeit zu gehen und ihre Angebote fürs Einkaufen attraktiver zu gestalten. Doch natürlich stimmt es auch, dass die Konkurrenz aus dem Internet für den stationären Handel ein Problem ist. Onlinehändler haben häufig niedrigere Betriebsausgaben und können Waren daher günstiger anbieten. Doch hierbei kommt es auf die Branche an, in der Modebranche entstehen beispielsweise hohe Kosten durch Rücksendungen, die Rücksendequoten liegen teilweise bei 50 %. Diese Kosten entfallen im stationären Handel, da die Kunden die Bekleidung schließlich anprobieren können.

Der Handel hat längst auf die digitale Konkurrenz reagiert. Neue Konzepte sollen Handelsflächen für Kunden wieder attraktiv fürs Einkaufen machen. Das Motto könnte man als

„Denken für den Kunden"

zusammenfassen.

Auch ein regionaler bzw. lokaler Marktplatz hilft den Kunden, die langfristig und nachhaltig handeln wollen, im eigenen Interesse. Lesen Sie weiter nach der Werbung. Siehe dazu unten: „In eigener Sache“

Ladengeschäfte werden zu Showrooms digitaler Händler

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Ein Showroom für Badezimmer-Armaturen und Accessoires. Wir werden solche mir QR-Codes versehen. Wichtig ist die Haptik und die optimale Beratung, die verfügbar sein muss.

Der stationäre Handel bietet einige Vorteile gegenüber dem Onlinehandel, das haben auch Onlinehändler inzwischen erkannt. Waren können vom Kunden direkt erlebt und begutachtet werden. Mode lässt sich anprobieren. Es ist nicht verwunderlich, dass immer mehr Onlinehändler auch stationäre Ladenlokale eröffnen. Die Handelsflächen werden dabei zu Showrooms, in denen der Kunde / die Kundin die Produkte anschauen und ausprobieren kann. Bestellt wird dann entweder im Ladenlokal oder online.

Umgekehrt bieten inzwischen fast alle größeren stationären Händler auch einen Onlineshop an, in dem Kunden Waren bestellen können.

Kleinere Unternehmen und Startups bringen ihre Produkte häufig über Shop-in-Shop Konzepte auf die Handelsflächen. Die großen Online Player wie Amazon eröffnen nicht nur große Stores, sondern erobern auch neue Geschäftsfelder. Ein gutes Beispiel für diesen Trend ist das Supermarktkonzept "Amazon Go" von Amazon, in dem durch die Automatisierung von Verkaufsprozessen sogar weitestgehend auf Personal verzichtet werden kann.

Wir halten dies für einen Irrweg von Amazon: Showrooms mit exzellenter Beratung entsprechen eher unserem Konzept.

Beispiele für Pop-Up Stores und Shop in Shop Konzepte

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Es gibt auch in Graz schon Geschäfte, die Showrooms oder Pop-Up-Stores haben. Auch in der Gastronomie könnte man dies perfekt einsetzen – Erlebnis Handel!

Beispiele, wie die Integration des Onlinehandels in den stationären Handel gelingen kann, gibt es viele.

Eines der bekanntesten ist der Elektronikhändler Cyberport,...

...der sich zunächst als Onlinehändler einen Namen gemacht hat und inzwischen Ladenlokale in den meisten größeren Städten in Deutschland betreibt. Erst kürzlich eröffnete der deutsche Onlinehändler Urbanara in Düsseldorf seinen ersten Store. In dem Verkaufsraum von Urbanara können Kunden Wohnaccessoires und Heimtextilien anschauen. Die Produkte können auf Wunsch nicht nur im Ladenlokal gekauft, sondern auch über Tablets bestellt werden. Die bestellte Ware wird dem Kunden dann nach Hause geliefert.

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Warum nur Businessbekleidung bei Pop-Up Shops auf Coworking Flächen einkaufen?

Wenn die Ware zum Kunden kommt

Immer mehr Menschen haben nicht genügend Zeit, in die Innenstädte zu gehen, um nach Bekleidung oder anderen Waren zu suchen. Einen interessanten Ansatz verfolgt die Bekleidungsmarke Argent. Sie bietet ihre Ware quasi dort an, wo sich ihre Zielgruppe befindet. Über Pop-Up Shops auf Coworking Flächen kommen die Waren direkt zum Kunden. In Kooperation mit dem Coworking Space Anbieter WeWork bietet Argent Businessbekleidung dort an, wo sich Mode affine Unternehmerinnen und Freelancerinnen aufhalten.

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Mode mieten. Ist Graz bereit für solche Konzepte?

Hochpreisige Designermode mieten: Rent the Runway in New York

Ein weiteres gutes Beispiel für neue Handelskonzepte liefert das Unternehmen Rent the Runway in New York City.

In mittlerweile sieben Ladenlokalen können Kunden Designermode mieten, anstatt sie zu kaufen. Die Showrooms fungieren dabei als Schnittstelle zwischen Online- und Offlinehandel. Kunden können Waren beispielsweise online bestellen und im Laden abholen.

Sie können sich über eine App darüber informieren, welche Modelle in welcher Größe in der jeweiligen Filiale vorrätig sind. Der Service umfasst auf Wunsch sogar einen Modeberater, der bei der Auswahl der Bekleidung hilft.

Fazit: Der Handel befindet sich weltweit im Wandel.

Neue Konzepte sollen Ladengeschäfte für Kunden wieder attraktiver machen. Hierbei wird das Einkaufen selbst zum Erlebnis. Durch neue, innovative Ladenkonzepte verschmelzen Online- und Offlinegeschäft.

In eigener Sache – Grazhats.at steigt wie ein Phönix aus der Asche

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Leerstände an prominenter Stelle (Annenstraße) sind absolut katastrophal für den Tourismus. Auch bei Einheimischen drückt es die Stimmung – die ganze Straße, die ganze Gegend baut ab!

Leerstände, nicht nur in der Innenstadt, werden immer mehr zum Problem.

Nicht nur für die betroffene Straße – vor allem auch für die Händler und Händlerinnen, die neben solchen „toten Augen des Handels“ überleben wollen. Leerstände ruinieren „schön“ langsam die Kundenfrequenz.

Grazhats.at hat es sich zum Ziel gesetzt im Kampf des Handels in Graz gegen Amazon, Zalando & Co. als starker Partner des regionalen Handels zu agieren.

Die Seite wird derzeit komplett neu „gebaut“. Eine Maßnahme, um das zu tun, was alle Fachleute derzeit für richtig halten im Kampf der „Kleinen“ gegen globale Konzerne:

  • Verbindung des lokalen Geschäftes mit einem Onlineshop
  • Verbindung von Print mit Online

Letzteres ist schon fertig. Wir verwenden hierfür den QR-Code, der dann in

  • Produktkatalogen,
  • Flyern,
  • Zeitschriften,
  • Plakaten,
  • Newslettern und im
  • Schaufenster

24 Stunden an 365 Tagen im Jahr verkaufen

kann

Der Shop bzw. Marktplatz wird step by step entwickelt –

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Manschettenknöpfe mit dem steirischen Panther. Kein Fake – hier scannen und kaufen auf dem Marktplatz.

inzwischen verwenden wir den QR-Code auch online, wohl wissend, dass dies ein Medienbruch ist.

Versuchen Sie auf Grazhats.at nach Begriffen, wie z.B.:

  • Badetuch
  • Breiter Wendeschal (Damen)
  • Damenpullover
  • Bassist Wolfgang Radl 
  • Flachmann
  • Herren-T-Shirt
  • Manschettenknöpfe
  • Saying I Love You In A Postrock Way
  • Apfelwein
  • …..

oder Teilen davon zu suchen und scannen Sie den jeweiligen QR-Code. Die App hat volle Shop-Funktionalität – Apple-Benutzer müssen allerdings noch etwas warten.

Dass die Geschwindigkeit des Systems aktuell zu wünschen übrig lässt, liegt daran, dass es sich um die jetzige, alte Version von Grazhats.at handelt und diese durch 700.000 Produkte überfordert und deswegen sehr langsam ist – die neue Version wird weit mehr bieten, sowie schnell und optimiert für Google™ & Co. sein. Bitte lassen Sie sich also durch die momentanen Antwortzeiten nicht irritieren!

Wir werden noch mit einigen Überraschungen aufwarten - unsere USPs gegen ähnliche, ältere Marktplatz-Konzepte.

Wer glaubt, allein gegen die Welt bestehen zu können, sollte uns nicht kontaktieren 😉 – wer an der „Macht der Vielen“ glaubt, unbedingt. Wir können wahrscheinlich auch Ihre Gegenargumente entkräften.

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